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Liebe Besucherinnen und Besucher,

 

 

nach pandemiebedingter, nicht ganz unproblematischer »Pause« erscheint im diesjährigen Herbst/Winter 2021 nun endlich wieder ein neues Programm, das sich mit immerhin sechs Titeln stattlich ausgibt und seit langem geplante, aber auch erst in der letzten Zeit entstandene Projekte vereint.

 

Bedanken möchte ich mich in diesem Zusammenhang herzlich bei allen Autoren, Künstlern und Herausgebern für ihre Unterstützung und vor allem ihre Geduld.

Mein besonderer Dank gilt hierbei dem Hessischen Ministerium Für Wissenschaft und Kunst, dem Hessischen Literaturrat e.V., dem Börsenverein des deutschen Buchhandels e.V. und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die den gutleut verlag gleich mit zwei Preisen und zudem Förderungen bedacht haben, was eine sehr große Hilfe war und ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen dieses Programms steht dabei ein weiteres Mal und erneut auf unterschiedliche Art und Weise die Verbindung von Bild und Text im Vordergrund – von Kunst, Poesie und Theorie –, wofür der gutleut verlag steht. Die nun erscheinenden sechs neuen Bücher erweitern gleich vier der gutleut-Reihen um weitere Titel und dürfen in dieser Form gerne als ein disparates, aber vor allem beziehungsreiches Gesamtpaket betrachtet und gelesen werden, welches vielfältige Querverbindungen ermöglicht und als solches durchaus auch als ein Geschlossenes dasteht und verstanden werden kann.

Der Rote Faden:

Träume | Zeit | Utopien | Erinnerung | Experimente | Forschung | Erfundenes | Tod | Liebe | Nichts etc.

 

Ganz besonders freue ich mich, dass nach viel zu langer Pause mit dem Buch Das Hilfsfiguren-Projekt | Epistemische Schatten und Schablonen von Reinhart Buettner wieder ein Buch in der Reihe mono | stereo [Band 06] erscheint, und dazu ein in Inhalt und Ausstattung opulenter Band, der Betrachter wie Leser zu einem bildnerischen Exkurs in die Welt der Zeichen einlädt, dabei auf einem kunsttheoretischen Fundament basierend.

 

Gleich drei neue Titel erscheinen in der Reihe staben, die in ihrer Konzeption und Thematik nicht unterschiedlicher ausfallen könnten und dennoch viele Querverweise erlauben. Mit den Bänden 18, 19 und 20 hat sich die Reihe staben des gutleut verlags zwischenzeitlich zu einem Herzstück des Programms entwickelt, weitere Titel für das kommende Jahr sind bereits in Planung.

Mit den Büchern Tage- und Nächtebuch von Thomas Brasch und Natascha Ungeheuer, herausgegeben von Martina Hanf, das box nr. 69c [die buch | der konglomerate] von Olaf Probst und nun endlich – nach langer Vorbereitungszeit – mit nichts | manifeste und poeme von Yevgeniy Breyger, Eva Köstner und Michael Wagener sind so in Inhalt und Form drei wesentliche Erweiterungen entstanden, neue Formen der Bild-/Textkonzeption zu finden, zu gestalten und zu entwickeln.

 

Mit in melanin von Katharina Kohm erscheint auch ein weiterer Band in der Reihe licht, mittlerweile Band 08. Er versammelt Gedichte und Texte aus den letzten Jahren, der in München lebenden und in Frankfurt geborenen Autorin, ihr nun drittes Buch.

 

Auch die Kooperation mit der Werkbund Akademie Darmstadt findet mit der Publikation zum gleichnamigen Wettbewerb RegionalGestalten RheinMain 2021, herausgegeben von Jula-Kim Sieber, erfreulicherweise ihre Fortsetzung, Band 28 in der Reihe A4.

 

 

 

 

Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse ist der gutleut verlag auf dem Gemeinschaftsstand der hessischen Verlage zu finden: Halle 3.1 B91.

 

Im Rahmen der Buchmesse und von OpenBooks finden folgende Veranstaltungen statt:

 

 

 

nichts | manifeste und poeme | Lesung

Yevgeniy Breyger und Michael Wagener

 

Donnerstag, 21.10.2021 | 18.00 Uhr

AusstellungsHalle 1a

Schulstraße 1a

60595 Frankfurt am Main

 

 

 

Teil der Bewegung. Lyrikabend

Mit Judith Hennemann | Tim Holland | Katharina Kohm | Katrin Pitz | Farhad Showghi

 

Samstag, 23. Oktober 2021 | 20.00 Uhr

Frankfurter Kunstverein

Markt 44

60311 Frankfurt am Main

 

 

 

nichts | manifeste und poeme | Lesung

Yevgeniy Breyger und Michael Wagener

Moderation: Bianca Schwarz [hr2]

 

Mittwoch, 27. Oktober 2021 | 19.00 Uhr

Stadtmuseum Groß-Gerau

Am Marktplatz 3

64521 Groß-Gerau

[veranstaltet von der Buchhandlung Calliebe in Kooperation mit hr2 | die Lesung wird aufgezeichnet und Anfang Dezember auf hr2 gesendet]

 

 

 

 

Michael Wagener, Oktober 2021

programm | herbst | winter | 2021

das hilfsfiguren-projekt

epistemische schatten und schablonen

reinhart buettner

 

 

 

 

 

 

 

»HILFSLINIEN, HILFSFIGUREN UND HILFSKÖRPER SIND UNS AUS DER GEOMETRIE UND STEREOMETRIE BEKANNT, SIE HELFEN UNS BEIM KONSTRUIEREN, ENTWERFEN UND GEOMETRISCHEN ZEICHNEN, ERWEITERN UNSERE VOR- STELLUNGEN VON ZUSAMMENHÄNGEN UND VERHELFEN UNS ZUM ERREICHEN JENER LÖSUNGEN, DIE WIR UNS ALS AUFGABE GESTELLT HABEN.«

 

Nach längerer Pause erscheint nun mit dem Band »Das Hilfsfiguren-Projekt | The Auxiliary Figures Project« von Reinhart Buettner wieder ein Buch in der Reihe mono | stereo, ein Buch, das den Kanon des Bild-Text-Konzepts des gutleut verlag nicht nur um eine bedeutende Stimme erweitert, sondern auch eine Sonderstellung einnimmt, da es nicht nur zu einem bildnerischen Exkurs in die Welt der Zeichen einlädt, sondern auch auf einem kunsttheoretischen Fundament basiert. Hierbei ist gerade das Zusammenspiel – einerseits der archaisch dargestellten Zeichen, andererseits das ihrer theoretischen und historischen Einordnung – von entscheidender Bedeutung, denn genau das macht – bei aller Konzeptualität – den Charme des Buches aus.

 

Hilfsfiguren, laut Reinhart Buettner, haben dienende Funktion und werden meist nach der Fertigstellung einer Konstruktion gelöscht. Man kann sie als  ›hilfreiche Medien der Orientierung‹ verstehen oder sie der Klasse der Kommunikationsmittel zuordnen, worin der Symbolismus, die Semiotik und die Diagrammatik als Stifter von Zusammenhängen auftreten, die den Dialog zwischen Mensch und Zeichen zum Thema machen.

Diese zweiseitige Kommunikation ist Voraussetzung jeglicher Erkenntnis, auch wenn die Zeichen nur Schatten sein sollten wie in Platons Höhlengleichnis.

Auf der ersten und untersten Stufe seiner Erkenntnishierarchie siedelt Platon die Eikasía an, ein rätselndes Vermuten, das sich auf unstete und flüchtige Erscheinungen bezieht, wie beispielsweise Schatten oder Spiegelungen – und darum geht es im Hilfsfiguren-Projekt, das dem Rätseln über vorhandene Figuren nachgeht, indem es Zeichen aus ihrem Zusammenhang reißt, ihr Format und Medium verändert und sie aus ihrer Wahrnehmungsgewohnheit löst. Durch diesen ›Kunstgriff‹ werden sie zu ›Kunstwerken‹, zu ›Epistemischen Schatten und Schablonen‹, wie der Untertitel des Objektzyklus heißt. Der Künstler und Theoretiker Reinhart Buettner, der sich bevorzugt im Spannungsfeld zwischen Anschauung und Begriff aufhält, hat mit dieser Sammlung von Flachreliefs einen Hardware-Beitrag zur Kunsttheorie geliefert, der sich u. a. kritisch mit dem Priming und dem Triggern unserer Orientierung und Erkenntnis auseinandersetzt.

 

Da wir ständig von Zeichen umgeben sind, mit ihnen kommunizieren und von ihnen beeinflusst werden, ist eine Bestandsaufnahme nicht nur hilfreich, sondern geradezu überfällig.

Im Rahmen seiner künstlerischen Daten-, Methoden-, Werkzeug- und Modell-Kritik bereitet Reinhart Buettner konventionelle Zeichen so auf, dass sie als visuelle Aufforderungen in unserem mentalen Alltag sichtbar werden.

»Was wir zu verfechten haben und zu beweisen versuchen müssen, ist die Kunst als kognitive Tätigkeit, dass sie nicht nur eine Verschönerung und Verstärkung sprachlicher Diskurstypen ist. […] sie ist vielmehr eine einzigartige Art von Diskurs, die zu Gebieten des Wissens Zugang gewährt, die anderen Diskurstypen verschlossen sind«, sagt Herbert Read (in Forms of Things Unknown, London, 1960) und sich dabei auf Konrad Fiedler, Susanne K. Langer und Ernst Cassirer beziehend. In dieser Tradition steht das Hilfsfiguren-Projekt und teilt ihren Anspruch.

 

 

 

 

 

 

 

 

das hilfsfiguren projekt | the auxiliary figures project | epistemische schatten und schablonen | epistemic shadows and templates | reinhart buettner | herausgegeben von kunstpunkt berlin

reihe mono | stereo [band 06]

244 seiten | plakatumschlag | hardcover | fadenheftung | zahlr. abb. | 170 x 240 mm | dt./engl.

isbn 978-3-948107-21-5 | | euro 39,00 | © gutleut verlag 2021

(erschienen am 1.Oktober 2021)

nichts

manifeste und poeme

yevgeniy breyger | eva köstner | michael wagener

 

 

 

 

 

Das Buch nichts | manifeste und poeme von Yevgeniy Breyger, Eva Köstner und Michael Wagener stellt ein ganz besonderes Buch in der Reihe staben dar.

Der Band widmet sich der Werkgruppe der manifeste, der vor fünf Jahren verstorbenen Frankfurter Künstlerin Eva Köstner, sowohl in literarischer wie auch in bildnerischer Form, die hier durch weitere Texte von Yevgeniy Breyger und Michael Wagener eine poetische, aber auch grafische Erweiterung erfährt. Zudem versammelt der Band weitere Texte aus dem Nachlass der Künstlerin.

Eva Köstner hat sich im Rahmen ihrer künstlerischen Arbeit intensiv mit der Kunst und der Literatur der Avantgarde des 20. Jahrhunderts beschäftigt, vornehmlich mit Arbeiten und Schriften von Künstlern und Autoren des Surrealismus, Futurismus und der unterschiedlichen Dada-Bewegungen. Vor allem Texte und Zitate dieser ›Bewegungsvertreter‹ dienten ihr immer wieder als Inspiration und zeitgleich als Material für ihre Zeichnungen, Textarbeiten und Animationsfilme. Ähnliches gilt für Texte von Theoretikern aus dieser Zeit wie beispielsweise Ludwig Wittgenstein, Ernst Bloch, Henry David Thoreau, Marshall McLuhan oder Richard Sennet, im Falle von nichts, aber vor allem für André Breton und Raymond Queneau, die als Ausgangsmaterial für die Manifestarbeiten sowie als Vorgaben durch die Künstlerin dienten.

Dies spiegelt sich u. a. sehr deutlich in zyklustitel: an eva von Yevgeniy Breyger wieder, ein zehnteiliger Textzyklus, der sich zunächst in seinen einzelnen Teilen den verschiedenen Manifesten und diese aufgreifend nähert, gleichzeitig aber immer weitere Erzählebenen einflechtet, in denen der Autor eine sehr persönliche Beziehung zur Künstlerin entwickelt, die sich immer wieder anders zeigt und entwickelt. Am Anfang heisst es:

 

»MANISCH MICH SCHMIEGEN ANS MAGNETISCHE FELD, IHRE NISCHE. WAS TUN? EINE ENTSCHEIDUNG FÄLLEN ÜBER DIE ART VON REALITÄTEN, IN DENEN ICH LEBE. HOFFNUNGSVOLL EINERSEITS – DIE WELT, DIE MICH KENNT ALS DIE EINE, DIE LIEBEVOLLE SPIEGELUNG DER WELT, AN DIE ICH GLAUBE. SIE UMGEBEND, DIE ANDERE RÜCKSICHTSLOSE WELT. SIE KENNT MICH NICHT, KENNT WEDER MEINE OBERFLÄCHE (HAUT) NOCH MEINE FUNKTION (HEIM?) – WAS TUN? EVA, NEBEN MIR, WIE SCHATTEN EINER UNGEBORENEN SCHWESTER. SPRICHT. HÄLT EINE PFLANZE IN DER HAND: »›IHR TOTEN SEHT UNS ZAHNRAD SO ÜBER DORT IN GROßER ASCHE, DIESEN HÄNDEN.‹« ALSO WIEDER ALLES NIEDERREIßEN, VON VORN BEGINNEN IN EINEM LEEREN BETT? WAS BLIEBE ÜBRIG?«.

 

Michael Wagener greift in seinem Haupttext die einführung des 30. februar u. a. auf noch mit der Künstlerin gemeinsam entwickelte Ideen und Konzepte zurück, die vor allem die Manifeste betreffen. Diese aber werden zunehmend zu verschwommenen Gedankenspielen und Erinnerungen, die ihr Zuhause im Traumhaften finden.

Eine weitere wichtige Ebene des Buches bildet die typografische Gestaltung des Bands, die in ihrer experimentellen Ausrichtung die einzelnen Texte und Textformen interpretierend umsetzt. Zudem ist der Band mit einem farbigen, aufklappbaren Bildteil mit Altarfalz ausgestattet, der alle wichtigen Manifestarbeiten abbildet, einem Plakatinsert sowie einem Plakatumschlag.

 

 

 

 

 

 

 

 

nichts | manifeste und poeme | yevgeniy breyger | eva köstner | michael wagener

herausgegeben von michael wagener

reihe staben | [band 20]

ca. 172 seiten | plakatinsert | plakatumschlag | altarfalz | fadenheftung | zahlr. abb. | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-936826-00-5 | euro 30,00 | © gutleut verlag 2021

(erscheint am 17. november 2021)

das box nr. 69c

[die buch | der konglomerate]

olaf probst

 

 

»ES IST ALLES ZU SPÄT UND NIE ZU FRÜH - MEIN BUCH MIT DEN VERDICHTUNGEN UND VERTEXTUNGEN, DIE MICH BISLANG IM LEBEN ERFUHREN UND IN DER VORGELEGTEN UND OFT ÜBERARBEITETEN AUSWAHL HOFFENTLICH GELANGEN ZUM ERREICHEN. VERSAMMELTES INTUITIVES GEFÜHLTES SCHREIBEN. NUN WEIß ICH WAS DURCH DAS DRÄNGEN DER BOX ZU DIESEN TEXTEN GEFÜHRT HAT UND SCHREIBEN ERLEBT HABE. DAS IST DAS BOX NR. 69C.«

 

Band 19 der Reihe staben trägt den Titel das box nr. 69c [die buch | der konglomerate] und, herausgegeben von Michael Wagener, versammelt Gedichte, Texte und Notate von Olaf Probst aus der Zeit von 1983 bis 2021, also mehr oder weniger allen Lebensphasen des Autors, der bisher hauptsächlich als bildender Künstler in Erscheinung trat.

Arbeiten in den Medien Bildhauerei und Installation, Performance, Wortkunst und Film, vor allem aber diverse Spielarten der Zeichnung, die oft auf vom Künstler selbst entwickelten Techniken beruhen, bilden das äußerst vielfältige und umfangreiche Werk des Künstlers. Vor allem Sprache und Text sind hierbei und von Beginn an wesentlicher Bestandteil dieses künstlerischen Konzepts, was es nahegelegt hat, eben diese ebene genauer in den Fokus zu nehmen und in einer weiteren Buchform zu dokumentieren und zeitgleich weiter zu entwickeln.

Der Aufbau des Buchs das box nr. 69c und seiner sieben Kapitel [0-6] folgt weitestgehend der chronologischen Entstehung der Texte und der Einordnung in die vom Autor verwendeten Genres und Textformen. Hierbei bilden die Grauwerte [eidie tleWelt | kapitel 0] nicht nur das sich durchs ganze Buch ziehende Hauptelement, sondern markieren auch Schnittpunkt sowie Schnittmenge zwischen textlicher und künstlerischer Arbeit äußerst prägnant, da sie u. a. sowohl in Printmedien wie auch in raumgreifenden Installationen zum Einsatz kommen und funktionieren.

Ferner finden sich im Buch verteilt ganz verschiedenartige Formen des Cut-up: zusammengestrichene, nachgedichtete und überarbeitete Gedichte und Texte von Anja Bayer, zwei nachempfundene Sonnette von Daniel Bayersdorfer sowie eine Textannäherung als typografisches Cut-up mit Meta-Texten von Michael Wagener.

das box nr. 69c [die buch | der konglomerate] ist bereits die siebte Publikation von Olaf Probst, die im gutleut verlag erscheint.

 

»ARBEITSPHASE III // DIE HAMMERTE ICH VORGESTERN INS ARBEITSSTÜCK / DESSEN A IM EINGEMILCHTEN MONDE STEHT DA / VOR KURZEN RS DÜNNGESÄTER ALPENTRÄUME / AN BS VERSENGTER WESTENTASCHE BRAUNER FLECK / UND DAS ROTE E, OLISANDERS BLÜTENHOLZ // ICH HAMMERTE VORVORGESTERN INS ARBEITSSTÜCK / DAS IN MEINEM SCHLAF EIN I GRÄSSLICH VERSÄGTE / UND DESSEN KRÄFTESPRUNG GEMÄCHLICH ÜBER T / DAS S DER PASTENSONNEN AUF POLIERTEM CHROM / ZUM KRAUSEN S WEICHENDER SINTFLUTEN HINRISS – // UND ICH HAMMERTE VORGESTERN EIN ARBEITSSTÜCK / DARIN T AUF SCHON ABGELÖSCHTEM ASCHENSCHÜTT / DEM Ü HOCHGETRIEBENE KASTANIENSALZE / VERGÜTERTE MIT EINSCHNEIDENDEM C VON K / HIER MUSS EINE ZEILE DRINGEND ERSETZT WERDEN // DAS HAMMERTE ICH GESTERN IN EIN ARBEITSSTÜCK / VON WAND ZU WAND IST HOCH UND TIEF AUCH GLATT UND FEIN / VERBAUT ALS ABZUGIEßENDE WINTERSÄUSEL DER BEDENKENLOSEN SAMMLER SAMMLER-KÄSTEN / RUCKZUCK DURCH DAS / ZERSTÄUBERMASCHINEN-GESCHLECHT – // HAMMERTE VORVORGESTERN IN MEIN ARBEITSSTÜCK / DIE BAHNEN VON AUFGESTAUTEN SYNAPSENKODES / AUFGEROLLTES METERBAND SAHNEFUGEN-GLATT / EINGESCHNÜRTE KUGELN AM STRAUCH ODER STRAUCHELN / DAS HAMMERTE DA VOR ODER GESTERN MEIN AR.«

 

 

 

 

 

 

das box nr. 69c | [die buch | der konglomerate] | olaf probst

herausgegeben von michael wagener

reihe staben [band 19]

100 seiten | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-948107-16-1 | euro 26,00 | © gutleut verlag 2021

(erscheint am 2. november 2021)

tage- und nächtebuch

thomas brasch

natascha ungeheuer

herausgegeben von martina hanf

 

 

ICH HABE HEUTE NACHT GETRÄUMT: / ICH HÄTTE ZWEI ELTERN, ZWEI BRÜDER / UND EINE SCHWESTER. SO EINGEZÄUMT / FIEL LEICHT DER SCHLAF AUF MICH NIEDER. // ICH HABE HEUTE NACHT GETRÄUMT: / IHR HABT MICH NICHT VERLASSEN. / MEIN ZIMMER IST NICHT LEERGERÄUMT. / ICH LIEBE, MUSS NICHT HASSEN. // ACH, NICHTS HAB ICH GETRÄUMT DIE NACHT. / IHR TOTEN, REDET NICHT. / ICH BIN NUR EINFACH AUFGEWACHT / UND WEINE EIN GEDICHT.

 

Unter dem Titel Tage- und Nächtebuch, herausgegeben von Martina Hanf, erscheint ein Band, in dem sich unterschiedliche kreative Energien und unterschiedliche ästhetische Verfahren treffen. Mit Arbeiten von Thomas Brasch und Natascha Ungeheuer richtet band 18 in der Reihe staben den Blick auf bemerkenswert poetische Traumdarstellungen – im weitesten Sinne. Hier sind zum einen Texte des Autors, zum anderen Federzeichnungen der Malerin versammelt, deren Intensität sich nicht zuletzt aus dem autobiografischen Charakter der Aufzeichnungen speist. Sie spiegeln nicht nur innere wie äußere Lebensproblematik, sondern bekunden zugleich eine äußerst geschärfte Beobachtungsgabe. Als Reflex auf die Wiedersprüche der Zeit treibt Thomas Brasch sich selbst, die eigene künstlerische Produktion von Anfang an ins Offene. Zugespitzt heißt es bei ihm: »mein privat room ist auch mein public place.« Arbeits-/Tagebücher füllt der Autor mit Reflexionen zu Politik und Gesellschaft, mit zahlreichen literarischen Entwürfen und gelegentlichen Notaten zu Träumen – wie ein Gefäß, aus dem er nicht selten nach Jahren noch schöpft. Briefe und Manuskripte im Thomas-Brasch-Archiv der Akademie der Künste Berlin belegen die Absicht, Traumtexte in geplante Publikationen einzubeziehen.

 

»11. DEZEMBER 1983 // HAMBURG. WOHNE IN RADDATZ‘ KLEINER KELLERWOHNUNG + ERWARTE DIE HIESIGE MERCEDES-PREMIERE. WAS ICH GESTERN IN DER PROBE SAH, WAR NICHT ERMUTIGEND, ABER IM GRUND IST MIR GLEICH, WAS GESCHIEHT MIT DEM STÜCK. / HEUTE NACHT EIN TRAUM: ICH STEHE ALS KADETT AUF DEM EXERZIERPLATZ UND VERWEIGERE JEDEN WEITEREN BEFEHL. ALLE DROHEN, REDEN AUF MICH EIN, MICH ZUR VERNUNFT ZU BRINGEN, ABER ICH WEISS: WENN ICH JETZT DARAUF WARTE, DASS ANDERE MEINE ARBEIT ERLEDIGEN + DIE SCHULE SCHLIESSEN, WIRD MIR MEINE ENTSCHEIDUNG ABGENOMMEN + ICH WERDE LANGE DAFÜR ZU BÜSSEN HABEN. ALS ÜBERLEGUNG, NICHT ALS BILD, FÄLLT MIR IM GLEICHEN MOMENT DIE SITUATION 1968 AUG. EIN, ALS ICH IN S.‘S TÜR, BEVOR WIR LOSGINGEN DIE FLUGBLÄTTER ZU VERTEILEN, BEGRIFF, WIE LÄCHERLICH DIE AKTION IST + DASS ICH SIE NUR AUS FURCHT, NICHT ALS MUTIG ZU GELTEN, WEITERBETRIEBEN HABE. DIE 2 X FURCHT, DIE MEIN LEBEN GEPRÄGT HAT, SONST, DENKE ICH, HÄTTE ICH FRÜHER EHRLICHER GESCHRIEBEN. DANN EINE STRASSENECKE: K., DIE MIR SAGT, DASS ICH ›SEXUELL HALBSEITIG GELÄHMT BIN‹, DANN GEHEN WIR IN EINE GONDEL + FAHREN AUF DAS DACH DER WELT, EIN BERG. NACHTS GEWITTER. BLITZE, DIE UM DAS HOTEL AUF DEM GIPFEL HERUMFAHREN, KUGELBLITZE.«

 

Anders verhält es sich bei Natascha Ungeheuer, gibt sie doch ihre tagebuchartig angelegten Skizzenbüchlein bestenfalls eng vertrauten Menschen preis. Um so schöner, dass sie von der Herausgeberin Martina Hanf für das Buchprojekt gewonnen werden konnte und jetzt erstmals eine Auswahl ihrer Federzeichnungen an die Öffentlichkeit gelangt. Diese Skizzen sind von vieler Art Träumen inspiriert, kommen immer aus dem Handgelenk – spontan und schnell, voller Welt- und Hintersinn. Sie bekunden über die Ölbilder hinaus, zwar in anderer Technik und im kleinen Format (A6!), eine erstaunliche Meisterschaft.

Thomas Brasch und Natascha Ungeheuer sind sich in der Inselstadt Westberlin mehr als einmal freundschaftlich begegnet. Das vorgelegte Buch lässt Leser und Betrachter in gewisser Weise an der Fortsetzung eines Dialoges auf Augenhöhe zwischen zwei außergewöhnlichen Künstlern, zwischen Wort- und Bildkunst teilhaben.

 

 

tage- und nächtebuch | thomas brasch und natascha ungeheuer

herausgegeben von martina hanf

reihe staben [band 18]

100 seiten | plakatumschlag | br. | fadenheftung | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-948107-15-4 | euro 26,00 | © gutleut verlag 2021

(erscheint am 3. november 2021)

in melanin

gedichte

katharina kohm

 

 

 

 

 

 

»WIMPERNBEGRENZT HAT DIE SCHNECKENWANDERUNG DER SONNE IHRE TÄGLICHE WANDERUNG DURCHS PROVISORIUM BEREITS BEGONNEN, IHREN TÄGLICHEN MARSCH; SIE KRIECHT AM WASCHBECKEN HOCH UND SAMMELT SICH NACH ETWA EINER STUNDE IN DEM GESCHLIFFENEN GLASTROPFEN, DER ABSICHTLICH AN DIESER BESTIMMTEN STELLE HÄNGT, DAMIT ER REGENBOGEN-FLECKEN MACHT. ES IST WIE GLOCKENLÄUTEN.  / ZEICHEN FÜR TAGESZEITEN, PUNKTE. / WENN ES REGNET, WEIß MAN HIER NICHT, WIE SPÄT ES IST.«

 

Mit ihrem Buch in melanin, ihr bereits dritter Gedichtband, setzt die Münchener Autorin Katharina Kohm, geboren in Frankfurt am Main, die Reihe licht fort, mittlerweile Band 08 der zuletzt hinzugekommenen zweiten Lyrikreihe des gutleut verlags.

Neben dem [partiell] titelgebenden Hauptgedicht vereint der Band in zwei Zyklen, Bogenwechsel und Wandschirm, Gedichte aus den letzten Jahren. Dies beschreibt die Autorin wie folgt: »Die Arbeit am Manuskript ist mit einem Neuanfang verknüpft, mit Ausloten von Vor- und Nachleben, Wehen auf einer Schwelle. Das Konturieren eines Lebensabschnitts, der die Schwelle zweier Lebensmodi bildet, manifestiert sich in einem Prozess des Vor- und Rückgreifens. Der Zyklus, der aus zweien besteht, setzt sich dezidiert mit der Frage der Erinnerung, mit dem Fingergedächtnis, dem Körpergedächtnis auseinander und befragt von da aus Orientierungspunkte, Sprache als Körperkartografie. Erinnerung als dunkle Flecken, aufeinander bezogen.«

Sprache als Gedächtnis erscheint hier als zentrales Vexiermoment der Zyklen, die an dem Gedicht Erinnerung in Melanin im Band gespiegelt werden. Der Bau von Körper und Gedicht, eine Auslotung des sprachlichen Ausdrucks mit Architektur, Malerei, fernöstlicher Philosophie und Biologie bilden dabei die poetologischen Kernelemente der Zyklen. Die Haltbarmachung und gleichzeitig der Unfall, die zwangsläufige Bruchkante, Kippmoment und Dunkelheit werden im Leberfleck pointiert, der bleibt, aber der auch Unheimliches, nämlich potentielles Wuchern bedeutet. Dieser Ambiguität sind Gedicht und Körper gleichfalls ausgesetzt und geben in seiner Farbe dem Band seinen Namen.

 

»DER TON BADET IM WASSER, DER BOGEN IST WIE EIN KRUG IM TEMPEL UNTER DER DECKE DER ERINNERUNG, DES GEDÄCHTNISSES, DEM ZENTRALBAU MIT DER LATERNE ALS KRONLEUCHTER. / OBEN AN DER HÖLZERNEN DECKE BLÜHT DAS GEDÄCHTNIS DURCH VIBRATION DER WIEDERHOLTEN TÖNE, DIE DURCH DREI ODER MEHR JAHRHUNDERTE HINDURCHGEGANGEN SIND. DIE DENKKUPPEL, DIE SCHÄDELDECKE DES PAVILLONS WIRD DARUNTER SCHWANGER, FRUCHTBAR. DIE LUFT DARIN SCHEINT DICKER. ICH ZAHLE KEINE PREISE, ICH BIN ANWESEND. DAS, WAS ICH SUCHE, FINDE ICH IM KLANG UND IM WASSER, IMMER: ICH TREFFE MICH JENSEITS DER UHR. ES GIBT KEINE HÄLFTE VON 365.«

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in melanin | gedichte | katharina kohm

bebilderung: michael wagener

reihe licht [band 08]

68 seiten | klappbroschur | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-948107-33-8 | euro 22,00 | © gutleut verlag 2021

(erscheint am 1. november 2021)

RegionalGestalten RheinMain 2021

ein projekt der werkbundakademie darmstadt

herausgegeben von jula-kim sieber dwb

 

 

 

 

Last but not least, geht schönerweise die Kooperation mit der Werkbundakademie Darmstadt in die nächste Runde. Mit dem Band RegionalGestalten RheinMain 2021, herausgegeben von Jula-Kim Sieber, wird in der reihe A4 der Wettbewerb und die Dokumentation eines ganz neuen Vorhabens erstmalig veröffentlicht, in dessen Rahmen interdisziplinär künstlerische Gestaltung und Forschung betrieben wird, und dies mit dem Ziel, innovative und nachhaltige Lösungen für ein anderes und neues Rhein-Main zu finden und zu entwickeln, eben RheinMainGestalten. Der von nun an jährlich ausgerichtete Wettbewerb wird auch weiterhin in Form einer Publikation im gutleut verlag dokumentiert werden.

In ihrem Vorwort beschreibt die Herausgeberin Jula-Kim Sieber Ablauf und Zielsetzung des Wettbewerbs u. a. wie folgt: »›The Medium is The Message‹, sagte einst Arthur McLuhan. Ich möchte dies übertragen im Sinne von ›Die Struktur bestimmt den Output‹. Das heißt: konventionelle Strukturen machen konventionellen Output. Das heißt, im konkreten Fall habe ich den Rahmen gesetzt, indem ich explizit keinen Rahmen gesetzt habe. Dieser grenzenlose Nicht-Raum fordert die Teilnehmenden heraus, sich selbst neu zu orientieren, um sich dann zusammen mit Tandem-Partner*innen neu strukturieren zu können. Auf diese Weise muss Eigenständiges und Neues entstehen, weil vorhandene Strukturen und Gesetzmäßigkeiten aufgehoben wurden. / Ich hörte Ihnen zu, versuchte zu verstehen, erlaubte mir weiterzutragen und hoffte, sie zu motivieren. Immer mit dem Anspruch, die entsprechende Idee klarer werden zu lassen, Einheitsbrei und Standard ausgeschlossen. / Nicht zuletzt sollte diese Philosophie des Aufeinander-Zugehens und des Sich-Öffnen-Müssens über die vorgegebene Arbeitsstruktur der Tandems ermöglicht werden. / Mein Verständnis des künstlerischen Forschens besteht aus freiem, intuitivem Improvisieren über ein vorher definiertes, stark minimalistisches Regelwerk, kurz zusammengefasst: die Solo-Idee, das Auswahl-Tandem und der Nicht-Raum.

Parallel zu konventionellen Designprozessen muss eine solche Herangehensweise eine Daseinsberechtigung erhalten! Auf dem Weg hin zur Weltdesignhauptstadt Frankfurt RheinMain wünsche ich mir, dass radikale Offenheit ihren Stein hinzufügt und weder im Keim erstickt noch gar belächelt wird. Der Kunstpreis ist eine Chance für alle, Ideen einzubringen.«

Der vorliegende Band versammelt Beiträge von: Thomas Georg Blank, Tobias Bölkow, Johannes Bruns, Nina Bruns, Meike Deichelbohrer, Jeremy Fast, Hartmut Jahn, Alexander Kueller, Paula Mohr, Anna Moritz, Jonas Müller-Ahlheim, Silvia M. Philipp, Max Otto, Lasse-Marc Riek, Vitus Saloshanka, Philipp A. Schäfer, Katja Schlamp, Tobias Schmitt, Jula-Kim Sieber, Daniel Sorgatz, Daria Spiridonov, Theo Steiner und Reinhard Treue.

 

 

 

RegionalGestalten RheinMain 2021 | ein projekt der werkbundakademie darmstadt

herausgegeben von jula-kim sieber dwb

reihe A4 [band 28]

72 seiten | schutzumschlag | geheftet | 210 x 297 mm | dt.

isbn 978-3-948107-50-5 | euro 20,00 | © gutleut verlag 2021

(erschienen am 1. oktober 2021)

noch wie druckfrisch:

 

 

Mit kill-your-darlinge von Julia Grinberg [reihe licht | band 05],  fragmente zu einem langgedicht von Nikolai Vogel  [reihe licht | band 06] und hinter hand | vier auszeiten von Caroline Danneil [reihe staben | band 17] erscheinen gleich drei lyrische Debüts, die das Spektrum des gutleut verlags auf vielfältige Weise erweitern und bereichern.

Das Science-Fiction-Epos bella blu | handbuch für den weltraum von Terje Dragseth [reihe staben | band 16] ist nach weisskräje sein lied nun das zweite Buch des norwegischen Dichters, das im gutleut verlag erscheint, dabei allerdings ein ganz neues Licht auf das Werk des Autors wirft.

alles lichter winter von Jayne-Ann Igel  [reihe licht | band 07] ist bereits der vierte Band der Dresdner Autorin im gutleut verlag, dem wir mit großer Freude entgegensehen: der Traum findet hier abermals seine weitere Entfaltung …

aussichtsplattform | welten.9 | darsolarpolar von Dirk Uwe Hansen und Michael Wagener [reihe staben | band 15] ist ein Gemeinschaftsprojekt im Bereich Bild-Text, wie es im Sinne des Konzepts des gutleut verlags nicht treffender sein könnte, Fortsetzung folgt …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

herbst | winter | 2019 | 2020

 

»[FARBEN EINS] // AUSSICHTSPLATTFORM FÜR SUBSTANZ / VERSCHIEBUNG HEISST LUFT WAS / WEISS IST HAT KEINE FARBE NUR / HALTUNG ZUR SONNE / HEISST HELIOS URSPRUNG / VON ALLEM WAS EIN GERÄUSCH / WERDEN KANN«

 

Mit aussichtsplattform | welten.9 | darsolarpolar legen Dirk Uwe Hansen (Gedichte) und Michael Wagener (Bilder und Gestaltung) einen gemeinsamen Band vor, der sich nicht nur dem Bild-/Textkonzept des gutleut verlags verschrieben hat, sondern auch an die bereits zuvor in Zusammenarbeit entstandenen Bände wolkenformate (2016) und sonne geschlossener wimpern mond (2018) anknüpft und diese Kooperation erweitert.

Das Buch gliedert sich in zwei Textzyklen – von elementen und von sappho – begleitet von verschiedenen Bilderserien, übergreifend zusammengefasst unter dem Titel darsolarpolar.

Über die Entstehung und den Hintergrund von von elementen sagt der Autor Dirk Uwe Hansen: »Die Texte dieses Zyklus’ fragen nicht nach den Elementen als Urstoff der Dinge und nicht nach deren ›eigentlichem‹ Wesen – es geht mir vielmehr um die Fraktale, in die die wahrnehmbare Oberfläche der Dinge zerlegt werden kann, und danach, ob diese Einzelteile des Wahrnehm-baren ein Eigenleben haben oder ich ihnen eines geben und es vom Wesen der Dinge trennen kann (›was sind Fenster und Türen, wenn ich das Haus nicht dazu denke, was ist Wasser ohne Meer oder See‹). Also eine Art Suche nach Abstraktion auf der Oberfläche dessen, was materiell vor Augen liegt.«

Ähnliches könnte man auch über das Konzept und die Entstehung der Bilder sagen: Ausgehend von Objektfotografien (taschenkosmos, plan) wird hier mit Hilfe von verschiedenen Filtern und Projektionen der dargestellte Gegenstand entfaltet – auch – um neue Formen, Strukturen und Oberflächen zu entwerfen und ans Licht zu bringen.

»Ganz ähnlich versuchen die Gedichte im Zyklus von sappho, solche Einzelteile, seien es Wörter oder rhythmische Strukturen, aus den Texten der griechischen Dichterin herauszulösen und ihnen – ohne dass ich ihren ursprünglichen Platz im sapphischen Werk kennen muss – ein eigenes Leben als Teilchen in einem Mosaik aus den Scherben, in die die Überlieferung Sapphos Gedichte zerbrochen hat, zu geben.« (Dirk Uwe Hansen).

 

»SCHÖN WIE EIN KONTINENT, WIE / STADT LAND FLUSS UND ALLES AUS / GOLD UND ALLES / NICHT MEIN KIND«.

 

 

 

 

aussichtsplattform | dirk uwe hansen | welten.9 | darsolarpolar | michael  wagener

gedichte | bilder |

reihe staben [band 15]

116 seiten | zahlr. farb. abb. | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-948107-13-0 | euro 26,00 | © gutleut verlag 2019

(erschienen am 15. dezember 2019)

»PFLAUMIGE ERDE BALLT SICH ZU KNÖTCHEN / KLEINE WALLE. UNSERE FÜSSE RECHtZEITIG EINGEHOLT MUSTERN NATUR VORAUS / ZU WALLEN – Z. B. PFLAUME ZU SEIN MIT EINEM ENTSCHLOSSENEN KERN«

 

hinter hand | vier auszeiten lautet der Titel des bemerkenswerten und umfangreichen Debütbands von Caroline Danneil, erschienen als Band 17 in der Reihe staben. Gegliedert in vier Zyklen, die ›auszeiten‹, wird das Spektrum des Lebens entdeckt, beäugt, reflektiert, teilweise seziert und auf neue Art und Weise ins Leben zurück ›geschrieben‹, wobei die Orte und Themen dieser Untersuchungen und Erlebnisse sich oftmals aus der unmittelbaren Umgebung und der damit verbundenen eigenen Wahrnehmung ergeben. Die Autorin selbst bezeichnet die ›auszeiten‹ als eine Art »täglicher Gegenbewegung, einer Suche danach, was sich als erstmal unbegreiflich, überwältigend aufdrängt und dann doch versteckt, sich verdeckt gibt: es kommt nicht mit einem Schlag, sondern eher überraschend, scheu und verzögert ans Tageslicht«.

In 1.07 | luftloses licht II heisst es: »kleines glück der sonne beigemischt in dosierter menge / erträglich wie unsichtbares huhn auf schoß. hand / zu fassen was fiele und fällt – meine unruhe vor scherben / ist’s eine scherbe, das unklare gilt: luftloses licht«. Auf fixpoetry hat Olga Galicka zu einer früheren Fassung des Gedichts sehr treffendes bemerkt: »Das Atmen wird schwer zwischen all den Alltäglichkeiten, Rechnungen und Unerfreulichkeiten. Über sie sprechen, lässt Worte verpuffen. Sie lösen sich auf, noch bevor sie ausgesprochen wurden. Für Caroline Danneil ist es nicht die Kehle, in der die Worte ersticken. Die vergessenen Tatsachen stecken im Brustkorb, schlagen sich ihren Weg nach oben. So, dass es weh tut. Mit Gewalt an die Oberfläche und daraus vielleicht auch ein Leuchten der Tage.« Und – fast wie abgesprochen und ebenfalls auf fixpoetry – fügt Frank Milautzcki an: »Es geht von songhaften Strukturen (luftloses licht II) zum singsang (dort zum ›singsand‹), vom blockgesetzten Paket zum mageren Photon, kurze Anschaltung, die Hand noch an der Zugschnur. Dabei immer vor Ort, aber niemals ge- oder befangen, selbst wenn es ernst wird, ist der Satz nicht der Büßer, sondern ein Freund. Viel sprachliches Geschick ohne Pomp oder Laute, kleine Melodien noch und noch: ›zwischen fingerdünnen ästen / sacht hinabgestrichenes oval / haare arme sinnlos winter‹ – das lebt zusammen ›wo im umriss / dunkle fülle ruht‹.« Kurz gesagt: hinter hand ist ein außergewöhnliches, wunderbares und entdeckungsfreudiges Buch, das sich in seinen ›auszeiten‹ immer wieder neu erfindet.

 

 

hinter hand | vier auszeiten | gedichte | caroline danneil

reihe staben [band 17]

112 seiten | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-948107-12-3 | euro 24,00 | © gutleut verlag 2019

(erschienen am 1. oktober 2019)

»MIT EINER GESCHWINDIGKEIT VON 17 KILOMETER PRO SEKUNDE / BEWEGT SICH DIE RAUMSONDE BELLA BLU / WEG VON GALAXIEN PLANETEN ASTEROIDEN / METEOREN STEINKOLOSSEN UND IST NUN 17,5 KILOMETER / ENTFERNT VOM PLANETEN TELLUS UND DEM SONNENSYSTEM«

 

bella blu | handbuch für den weltraum – Band 16 in der reihe staben – ist das zweite Buch des norwegischen Autors und Künstlers Terje Dragseth, das im gutleut verlag erscheint. Zehn Jahre nach Weisskräje Sein Lied – Wittreihs leed  – und wieder ins Deutsche übersetzt und übertragen von Tone Avenstrop und Bert Papenfuß – zeigt dieses Buch eine ganz andere Seite des Dichters, der in Norwegen zu den einflussreichsten Künstlern seiner Generation gehört.

Terje Dragseths Buch kann man durchaus auch als Langgedicht beschreiben – angelegt als Logbuch in sieben durchgehenden Teilen –, der Autor selbst jedoch bezeichnet es als Science-Fiction-Epos: »1956 publizierte der schwedische Schriftsteller Harry Martinson (1904-1978) das Sci-Fi-Versepos Aniara. Eine Revue vom Menschen in Zeit und Raum. bella blu setzt die Reise des Raumschiffs Aniara fort, ausgerüstet mit neuen Erkenntnissen über Zeit, Raum und Relativität. Im Arbeitsprozess sampelte ich Substantive aus meinen zwischen 1988 und 2002 erschienenen Gedichtbänden, variierte sie nach der Cut-Up-Methode und gestaltete eine sprachliche Metamorphose, die die kosmische Reise des Raumschiffs bella blu beschreibt.«

 

»VOICE-OVER 0011 repeat repeat repeat: STERNE KANN MAN SICH BLOSS WÜNSCHEN // WIR SEHEN SIE MORGENS / WIR SEHEN SIE TAGS WIR SEHEN SIE NACHTS // ZWEI HUNDE IM WELTRAUM / DAS MACHT UNS FROH / WIR BEGRÜSSEN SIE HERZLICH / SIE STARBEN FÜR DIE TOTEN // WIR SEHEN SIE MORGENS / WIR SEHEN SIE TAGS WIR SEHEN SIE NACHTS // WIR TANKEN TREIBSTOFF WIR LADEN MANGAN UND URAN / WIR FÜLLEN DIE HELME AUF / MIT HILFSSTOFFEN // WIR SEHEN SIE MORGENS / WIR SEHEN SIE TAGS WIR SEHEN SIE NACHTS // FUCHSFELLNEBEL KEGELNEBEL LUCHS // ROTLEUCHTENDES WASSERSTOFFGAS DUNKLE STAUBBÄNDER …«

 

 

 

bella blu | handbuch für den weltraum | terje dragseth

übersetzt von tone avenstroup und bert papenfuß

reihe staben [band 16]

132 seiten | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-948107-11-6 | euro 24,00 | © gutleut verlag 2019

(erschienen am 15. september 2019)

Mit alles lichter winter erscheint nun bereits der vierte Band der Dresdener Dichterin Jayne-Ann Igel im gutleut  verlag, in dem sie ein weiteres Mal ihre Ausflüge und Exkursionen in die traumartigen Nacht- und Tagwelten fortsetzt und fortschreibt, dabei ihrer miniaturartigen Form treu bleibend. Über die Entstehung von alles lichter winter sagt die Autorin: »Es gibt viele Texte in diesem Buch, die in halbwachen Momenten ihren Ursprung haben, in Momenten des Erwachens oder eines Dämmerzustands, in denen unkontrolliert Worte, Sätze oder Versatzstücke davon durch meinen Kopf gingen. Dabei habe ich versucht, bei jeder dieser Gelegenheiten solange wie möglich im ›stream‹ zu bleiben und sie zu notieren, mich also ganz bewusst diesem Zustand hinzugeben, der jeweils nur wenige Minuten währte, und zu sehen, was kommt und was in diesen Sätzen spricht, sich widerspiegelt, um dies dann herauszuarbeiten.«

Aber alles lichter winter hat noch eine ganz andere Entstehungsebene: Im Rahmen von Jayne-Ann Igels intensiver Lektüre von Gedichten anderer Autoren – hier wären vor allem die Texte von Rainer René Mueller sowie die ›Engeltexte‹ der Berliner Dichterin Uta Ackermann zu nennen – ist für sie eine neue Herangehensweise der Textproduktion entstanden: »Eine Reihe von Texten sind während des Lesens von Gedichten Anderer entstanden. Ein Wort, eine Zeile bildeten jeweils den Auslöser für mich, für eine Art Dialog, auch wenn mein Text dann oft in eine ganz andere Richtung schwenkte. So zu schreiben, war neu für mich und in älteren Texten lassen sich kaum direkte Bezüge zu anderen Dichtern entdecken.«

 

»IN BÄLDE // SCHERRENSCHNITTE WERDEN WIEDER MODERN, IN BÄLDE, SAGTE DER ENGEL, DIE MUSTERBÖGEN GÄBE ES SCHON, ETWAS VON AUS- / GESTORBENEN ARTEN; IN BÄLDE LIEGST DU DANN LANGE ZEIT WACH, DAS STERBEN WIRD DIR NICHT VERGÖNNT SEIN, VOR DEM TAG –«

alles lichter winter | jayne-ann igel

reihe licht [band 07]

84 seiten | klappenbroschur | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-948107-32-1 | euro 22,00 | © gutleut verlag 2019

(erschienen am 15. dezember 2019

fragmente zu einem langgedicht | nikolai vogel

reihe licht [band 06]

92 seiten | klappenbroschur | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-936826-86-9 | euro 21,00

© gutleut verlag 2019

(erschienen am 1. september 2019)

»DAS BUCH WEITERLESEN, WO WAR ICH // EIN PAAR SEITEN NOCH MAL, BIS ES SICH WIEDER AUFBAUT // UND JETZT WEITER INS AUSGEDACHTE, AUSFORMULIERTE // WIE VIEL LICHT IN EINEM TEXT IST UND WO ES HERKOMMT«

 

Mit fragmente zu einem langgedicht legt der Münchner Autor und Künstler Nikolai Vogel sein Lyrikdebüt in der Reihe licht vor. In einem intensiven Zeitraum von 90 Tagen schrieb er die Manuskriptfassung des Textes in ein mit feinen, farbigen Linien strukturiertes, altes Buchführungs-Kassenjournal. Eine Bilanz also und auch eine Bestandsaufnahme: »was alles einfällt und wie Worte finden // wie das zusammenhält, auch jedes einzeln // ein Gedicht geschrieben über die Welt«. Sprache – und wie Sprache klingt und zusammenspielt, und wie sie ins Bild zu bringen ist. Wie eines aufs andere folgt, und wie es erinnert wird. Und wie sich ein Ich im Text anspricht und zum Du wird.

Die Verse können dabei auch für sich stehen, als Einzelnotate, sie sind jeweils durch eine Leerzeile getrennt. Fragmente zu einem Langgedicht, als bleibe das Langgedicht selbst in der Schwebe, baue sich erst noch auf, als sei der Text so noch nicht abgeschlossen. Und ein Gedicht, das sich immer weiter vortastet, das neugierig bleibt bis zum Schluss, das einen Dialog aufbaut mit dem, was da war, was ist und was kommt, und sich nicht zufrieden gibt mit abgeschlossener Geschichte: »das Buch weiterlesen, wo war ich // ein paar Seiten noch mal, bis es sich wieder aufbaut // und jetzt weiter ins Ausgedachte, Ausformulierte // wie viel Licht in einem Text ist und wo es herkommt // wie das Licht auf den Bildern oder vielmehr das darin // Licht malen, Licht sehen, aber können wir es schreiben und lesen«.

Der Autor schließt damit an sein umfangreiches Projekt Große ungeordnete Aufzählung (Detail) an, das für seine Lektüren den assoziativen Hallraum der individuellen Erfahrungen und Erinnerungen der jeweils Lesenden voraussetzt und ins Schwingen bringt. Die aufsteigende Verszählung der fragmente zu einem langgedicht von 0001 bis 2520 gibt eine scheinbare Linearität vor, die von der (Un)ordnung des schreibenden und lesenden Bewusstseins fortwährend untergraben wird und sich auch in den verschiedenen Tempi des Textes niederschlägt. Die 2520 markiert damit ein Etappenziel, eine Art fiktive Ganzheit, es ist die erste Zahl, die durch die Zahlen eins bis zehn teilbar ist, So vieles enthalten, und doch so vieles, was noch, wieder und neu gesagt werden kann. »hinter uns vor uns // dieses Gedicht beenden, wieder beginnen«.

kill your darlinge | gedichte | julia grinberg

reihe licht [band 05]

60 seiten | klappenbroschur | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-936826-85-2 | euro 20,00

© gutleut verlag 2019

(erschienen am 1. september 2019)

»KOMM NUR INS FREIE // HEUTE IN WEIßER HOSE. HASEN SCHAUEN VERDUTZT – ES IST IHNEN DEFINITIV ZU VIEL. SO MAR-SCHIEREN DIE HASEN NACH LINKS, UNGENIERT, EICHHÖRNCHEN NACH RECHTS, WÄLZEN SICH IM LAUB UND GRUNZEN …«

kill-your-darlinge, der Debütband von Julia Grinberg, erscheint als Band 05 in der reihe licht und Licht ist hier in der Tat eines der Themen, mit denen sich die Autorin immer wieder und auf sehr unterschiedliche Art und Weise beschäftigt. Im titelgebenden Gedicht kill-your-darlinge heisst es: »nebel kommt auf wird ausradiert / mit scheinwerfern bei hundertvierzig // eine blitzanlage verirrt sich / wie der ursa major meiner sternwarte // drei darlinge erscheinen / nur eines erfolgreich // an gegenständen kleben / die reste vom nebligen tag //  poröses pergament / im lichtkegel graue hirnteilchen«.

Der Band gliedert sich in drei Zyklen – in drei absätzen, mond in wein tunken und kill-your-darlinge –, die sich formal zunächst sehr heterogen zeigen, inhaltlich jedoch einen roten Faden stricken, der sich durch den gesamten Band zieht. Beobachtungen und Vorstellungen gehen hier ineinander über und breiten sich sowohl schmerzvoll wie auch immer wieder humorvoll aus. Eine Wegbegleiterin der Autorin beschreibt dies so: »Die Gedichte gehen unter die Haut. Man verschluckt sich daran wie beim Trinken eines guten Whiskys. Der erste Schluck brennt. Der zweite ist besser. Der dritte macht Freude. Nichts ist vordergründig, die Ambivalenz prickelnd. Tiefer nur wird man in die Materie gezogen.«

»… ACH, DU, MEIN VERWILDERTER GARTEN! WEGEN EINER MANIKÜRE. NEIN, LÜGE! ACH, DU, FATALISMUS. VERLEITEST MICH ZU IRREN TATEN, WIE FAHRGEMEINSCHAFTEN, AUF LINKS GEDREHTER FARADAYSCHER KÄFIG – EGAL WER LENKT …«

Zur Entstehung und Hintergrund von kill-your-darlinge bemerkt Julia Grinberg: »Es ist ein gewachsenes Buch. Der Kern bestand zunächst in einigen, wenigen Gedichten, die in Russisch gedacht und auch teilweise notiert wurden, dann aber im Deutschen erst ihre gültige Gestalt gefunden haben. So waren es zunächst Themen wie Flucht, Heimatlosigkeit und Vergänglichkeit, die die Texte bestimmt haben, um dann in verschiedenen Formen von Zeitlosigkeit und ›Was-wäre-wenn-Situationen‹ zu münden, aber auch in ganz einfachen Beobachtungen und Tagträumen.«

»… SCHLIMMER KANN DER IGEL SEIN, DER AUF SEINE BENOTUNG WARTET. BIN KEINE DOMPTEUSE, LÄNGST AUS DEM KÄFIG RAUS. KOMM INS FREIE, KROKANT.«

erschienenes | 2017 | 2018

 

Mit dem Band gravitationen 2 | ausgewählte gedichte (2000-2009) (gravitationen 1 erschien bereits 2017) erscheint nund der zweite Band der Waldrop-Reihe, der zum ersten Mal Gedichte aus allen Schaffensperioden des amerikanischen Dichters Keith Waldrop in deutscher Übersetzung versammelt. Nachvollziehbar werden dabei die motivischen Bewegungen seiner Dichtung, die Einflüsse aus seiner Übersetzertätigkeit sowie seiner philosophisch-theologischen Lektüren, die den Dichter immer wieder zu formalen Experimenten treiben und dazu, die Grenzen der Gattung zu überschreiten. Dies spiegelt sich auch in der Verwendung der Collage-Technik wider, die der Dichter ebenso als bildender Künstler verfolgt.

In der Grenzüberschreitung als ›Übertritt‹ lässt sich auch etwas vermuten, das sich im Werk Keith Waldrops als wiederkehrendes Element fortlaufend neu formiert, um sich dann wieder in Auflösung zu befinden: die Wahrheit als etwas uneinheitlich Begreifbares, die den Versuch ihres Ausdrucks bloß wagt in dem Nebeneinander- und Übereinanderschichten subjektiv erfahrbarer Wirklichkeiten, die erst durch die Technik des Collagierens ersichtlich und bedeutungsreich werden.
Initial für die Arbeit war Elke Erb, die Jan Kuhlbrodt eine Reihe von Keith Waldrops Büchern überließ, aus denen sich die Notwendigkeit der Vorlage einer deutschen Ausgabe geradezu ergab. Mit David Frühauf fand dieser einen idealen Projektpartner, der dann nach Providence reiste, um Kontakt zu Keith Waldrop aufzunehmen, während Jan Kuhlbrodt ein Team von Übersetzern zusammenstellte.

 

Wir freuen uns sehr, dass gravitationen 1 zu den Lyrikempfehlungen 2018 gehört, ausgewählt von der Akademie für Sprache und Dichtung, der Stiftung Lyrik-Kabinett und dem Haus für Poesie.

 

https://www.fixpoetry.com/feuilleton/kritik/keith-waldrop/jan-kuhlbrodt-david-fruehauf/gravitationen-1-ausgewaehlte-gedichte-1968-1997

 

 

 

gravitationen 2 | ausgewählte gedichte (2000-2009) | keith waldrop

herausgegeben von david frühauf und jan kuhlbrodt

reihe staben | [band 12]

176 seiten | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | engl./dt.

isbn 978-3-936826-19-7 | euro 24,00 | © gutleut verlag 2018

 

gravitationen 1 | ausgewählte gedichte (1968-1997) | keith waldrop

herausgegeben von david frühauf und jan kuhlbrodt

reihe staben | [band 11]

156 seiten | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | engl./dt.

isbn 978-3-936826-18-0 | euro 23,00 | © gutleut verlag 2017

Mit dem Band von arten und weisen. ein poem erscheint nun posthum der dritte und letzte Teil der Poemtrilogie des russischen und deutschen Schriftstellers Oleg Jurjew. In von von arten und weisen. ein poem begegnen wir sowohl bereits uns aus den beiden ersten Teilen bekannten Orten und Protagonisten, als auch neu hinzugekommenen,die  jedoch erfahren eine weitere Verdichtung.

In seinem Nachwort zum Buch schreibt Robert Stripling: »Jedes ›Wie‹ will seine Sprache. Die Arten und Weisen, mit denen sich das Leben anreichert, die Beweggründe und ihre Ausführungen, allesamt anders und selbst der eigene Blick ändert sich, je nach dem, ob Spanier oder Portugiesen, Polen, Russen, Chinesen oder Mädchen, Jünglinge, Museumsbesucher oder Blätter von Platanen, Katzen, Feldspatzen handeln.«

 

von arten und weisen. ein poem | oleg jurjew

mit einem nachwort von robert stripling

reihe staben | [band 13]

64 seiten | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-936826-89-0 | euro 20,00 | © gutleut verlag 2018

Mit wer A sagt legt Sandra Burkhardt, Open Mike-Preisträgerin für Lyrik 2016, diesen Herbst ihren Debütband in der Reihe staben vor. Die Autorin studierte Kunstgeschichte und Literarisches Schreiben in Karlsruhe und Leipzig. Ihr Buch wer A sagt ist zugleich ihr Abschlussprojekt am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und versteht sich als Sammlung – oder besser Album – unterschiedlicher Texte, die alle um das Thema des Ornaments kreisen.

Sandra Burkhardts Beschäftigung mit dem Thema Ornament ging die Frage voraus, wie sprachliche Zugriffe auf Bilder und visuelle Phänomene funktionieren und aussehen könnten. Dabei interessierten sie vor allem die Defizite und Überschüsse, die sich einer sprachlichen Beschreibung zu entziehen scheinen. Das Ornament, ein in der Regel ungegenständliches und aufgrund seiner Wiederholung scheinbar inhaltsleeres Muster, wurde somit Gegenstand der Betrachtungen der Autorin, die zwischen Lyrik und Prosa changieren.

 

wer A sagt | sandra burkhardt

reihe staben | [band 14]

80 seiten | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-936826-95-1 | euro 22,00 | © gutleut verlag 2018

In erben des verschiedenen lässt Bernd Leukert einen Kosmos aus Worten und Sprachbildern entstehen, der seine Struktur aus Gleichklang und Verknüpfung bezieht. Die Texte der acht Kapitel plus Präambel verstoßen dabei konsequent gegen alle etablierten Regeln der Erzählkunst. erben des verschiedenen ist der dritte und zugleich erste Band der Reihe licht, der sich einer weiteren Textform widmet, nämlich der Prosa, und zwar einer lyrischen Prosa.

Bernd Leukerts Spiel mit der Sprache treibt das surreale Geschehen voran, in dem das Traum-Wir von merkwürdigen Begegnungen zu Wasser, zu Lande und in der Luft berichtet und den Leser dabei in einen Sog phantasmatischer Vorfälle und absurder Verknüpfungen hineinzieht. Das Wir, das sind die Erben des Verschiedenen, die immer noch auf der Suche nach dem Besonderen im Allgemeinen, dem Heiligen im Profanen sind. Dabei durchschwimmen sie irrlichternd und traumverloren einen scheinbar undurchdringlichen Strom zufallsgesteuerter Fragmente, die sich unermüdlich zu etwas Neuem zusammensetzen, um im nächsten Moment wieder auseinanderzugehen. Was sich da an Verschiedenem neu und absonderlich kombiniert, über äußere und innere Ähnlichkeiten fortspinnt, sind planlos durchströmende Worte und Bilder aus dem Archiv des unfassbaren Gedächtnisses.

 

erben des verschiedenen | bernd leukert

reihe licht | [band 03]

60 seiten | klappenbroschur | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-936826-96-8 | euro 20,00 | © gutleut verlag 2018

Mischwesen verschiedenster Art stehen im Zentrum von Nora Zapfs Lyrik-Debüt homogloben, das im Herbst 2018 als Band 04 in der Reihe licht erscheint. Während Mischwesen aus Mensch, Tier, Gottheit oder Monstrum in der Mythologie oft negativ oder bedrohlich dargestellt wurden, erfahren sie in homogloben eine andere Betrachtungsweise. Neben den mythologischen Chimären Minotaur, Hermaphrodit oder Zentaur evoziert Nora Zapf in dem Zyklus tag auf der kippe, oder 25 mischwesen ebenso Mischwesen aus dem technologischen Zeitalter, wie Cyborgs sowie mechanische Tiere.

In homogloben folgt Nora Zapf den Gedanken, dass auch der Mensch ein Mischwesen ist, dessen Identität sich aus einem Konglomerat von verschiedenen Welten, Kulturen und Sprachen zusammensetzt und das Mischwesen Mensch somit multiple Wirklichkeiten in sich vereint. In diesen ›MenschWelten‹ fließen nicht nur die Sprachen ineinander (»ode an den zweifel, in dubio pro dubio // auf das idealizzare, eine exklamation. ein / prosit auf die immaginazione, idea, concetto und / all den firlefanz des ganzen verbum magnum historicum.«), sondern auch Gegen-sätzlichkeiten wie Tag und Nacht, unterschiedliche Musikstile und Jahrhunderte (»homogloben, tagsüber // ziehe den stöpsel der welt, verkehre mit / lauter schnipseln aus gestein, déjà-vues, / anemonen, winkel die beine an, setze / mich auf wertstoffhöfe, schüttel die kugel wie / schnee, meere laufen aus, mir entgegen«).

 

homogloben | nora zapf

reihe licht | [band 04]

70 seiten | klappenbroschur | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-936826-36-4 | euro 20,00 | © gutleut verlag 2018

Mit der reihe licht starten wir in diesem Frühjahr eine neue, zweite literarische Reihe im  gutleut verlag. Sie wird sich als Ergänzung der reihe staben den etwas ›lichteren‹ Bänden widmen und ebenso vor allem der Lyrik verschreiben, allerdings auch Raum für andere literarische Gattungen und Experimente geben. Den Anfang bereiten schönerweise Dirk Uwe Hansen und Jayne-Ann Igel mit ihren neuen Bänden sonne geschlossener wimpern mond und die stadt hält ihre flüsse im verborgenen  …

Mit seinem neuen Gedichtband sonne geschlossener wimpern mond leitet der Greifswalder Dichter, Übersetzer und Altphilologe Dirk Uwe Hansen die neue literarische reihe licht im gutleut verlag ein. Beginnend mit dem Zyklus kosmogonie – inspiriert von den Weltentstehungsmythen der griechischen Antike – entsteht mit den darauffolgenden Zyklen naturalienkabinett und grammatologie ein Mosaik, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verschmelzen. Die zunächst unabhängig voneinander entstandenen Gedichtzyklen stellen verschiedene Formen menschlicher Weltaneignung dar, sind aber gleichzeitig auch als persönliche poetische Anschauung der Wirklichkeit des Verfassers zu betrachten. Während die unter dem Titel naturalienkabinett versammelten Gedichte ausnahmslos Gegenstände portraitieren, die für den Autor mit einer bestimmten Erinnerung verbunden sind, erkundet der Dichter in dem Zyklus grammatologie die ganz eigene Individualität von Buchstaben als der kleinsten Einheit des Erkenntnisinstruments Sprache.

sonne geschlossener wimpern mond | gedichte | dirk uwe hansen

reihe licht | [band 01]

48 seiten | klappenbroschur | 130 x 186 mm | zahlr. abb. | dt.

isbn 978-3-936826-99-9 | euro 19,00 | © gutleut verlag 2018

 

 

Eine Wanderschaft durch innere wie äußere Seelenlandschaften unternimmt Jayne-Ann Igel in ihrem neuen Gedichtband die stadt hielt ihre flüsse im verborgenen. In der Vertrautheit regt sich hier die Erinnerung an das, was die Dichterin mit der weltlichen Existenz und deren Vergänglichkeit literarisch und fotografisch zu verknüpfen weiß. Fotografien der Autorin, gleich Spuren im Verborgenen oder losen Sequenzen in einem Traum, werden behutsam in den in Zyklen angelegten Gedichtband eingeflochten. In sechs Abschnitte gegliedert versammeln sich darin jeweils fünf bis zwölf lyrische Miniaturen. Ein autobiografisches Gedächtnis verschränkt sich hier mit dem Dasein an sich – und dem Schreiben darüber. Die Verbundenheit mit allem Natürlichen erweist sich als eine wesentliche Quelle der schöpferischen Kraft der Autorin, die als eine vielseitige und neugierige Sprachkünstlerin mit leichtfüßiger Melancholie davon erzählt, wie ein Mensch seine eigene Wirklichkeit entstehen lassen und betrachten kann.

die stadt hielt ihre flüsse im verborgenen | jayne-ann igel

reihe licht | [band 02]

72 seiten | klappenbroschur | 130 x 186 mm | zahlr. abb. | dt.

isbn 978-3-936826-20-3 | euro 20,00 | © gutleut verlag 2018

(bereits erschienen)

100 Briefe und Postkarten aus sechs Jahrzehnten Künstlerleben zeugen in dem mit großer Hingabe gestalteten Bild-Text-Band bildpost von der Liebe Christoph Meckels zum künstlerisch-freien Spiel mit Sprache und Bild. Der bedeutende Autor und Künstler gewährt darin erstmals sehr persönliche Einblicke in jenen Bereich seines umfangreichen Werks, der dem Blick der Öffentlichkeit bislang verwehrt blieb.
Die als Faksimiles abgebildeten Originalbriefe, in denen sich das geschriebene Wort und gezeichnete Bild oft sinnbildhaft ineinander spiegeln, sind postalische Text-Bild-Nachrichten an Freunde und Bekannte: Autoren, Verleger und Künstler wie Erich Arendt, Johannes Bobrowski oder Katharina Wagenbach-Wolff und viele andere. Um Transkriptionen ergänzt, die die kalligrafisch anmutende Schrift in den postalischen Nachrichten zu entschlüsseln wagen, erweist sich der Band  in Hinblick auf die von der Hand Christoph Meckels stammenden Farb- und Schwarzweiß-Zeichnungen als wertvolles Zeitzeugnis und Bereicherung eines großen Dichter- und Künstlerlebens.

Eine initiative Rolle bei der Recherche in Archiven und im privaten Umfeld des Autors sowie bei der Bearbeitung hat die Herausgeberin Martina Hanf inne, die in Absprache mit Christoph Meckel und dem Verleger und Gestalter Michael Wagener eine besondere Auswahl aus dem Text- und Bildbestand getroffen hat.

 

bildpost | 100 briefe und postkarten aus sechs jahrzehnten | christoph meckel

herausgegeben von  martina hanf
reihe A4+ | [band 26]
140 seiten | klappenbroschur | fadenheftung | 235 x 297 mm | zahlr. abb | dt.

isbn  978-3-936826-16-6 | euro 34,00 | © gutleut verlag 2018

›Abschiede‹ und ›Notfall‹ bilden einen der Leitfäden für den Band schwarz drosseln des Dichters und Essayisten Frank Milautzcki, der Gedichte und Cut-Ups aus den letzten 15 Jahren versammelt.

Es sind heterogene Texte, die trotz ihrer langen Entstehungsgeschichte auf jegliche Chronologie verzichten können und sich hier schlichtweg einer alphabetischen Ordnung verschrieben haben. In den Texten zeigt sich der Autor als Chronist, Mechanist wie auch als Konstrukteur und Kopist von neuen und bekannten Welten – und ebenso als Träumer –, der manchmal musikalisch bewegt-beschwingt den eigenen Spuren wie auch der Zukunft nachgeht: »Es kommt darauf an, ob man Abschiede kann und seinen eigenen Notfall.«

 

http://signaturen-magazin.de/frank-milautzcki--schwarz-drosseln.html

 

schwarz drosseln | gedichte und cut-ups | frank milautzcki

reihe staben | [band 10]

116 seiten | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | zahlr. abb. | dt.

isbn 978-3-936826-59-3 | euro 21,00 | © gutleut verlag 2017/18

(bereits erschienen)

Das Kunst- und Buchprojekt ... von außen zeigt die Ergebnisse von Anna Lehmann-Brauns' – 11. Darmstädter Stadtfotografin– Streifzügen durch die Darmstädter Innenstadt und bildet gleichzeitig den Beginn der Kooperation zwischen der Werkbundakademie Darmstadt und dem gutleut verlag. Angeregt wurde dieses Projekt durch die Arbeitsgruppe Kulturelle Mitte Darmstadt, die sich seit 20 Jahren dafür engagiert, den durch den Wiederaufbau entstandenen Verlust an Urbanität in der Darmstädter Innenstadt auszugleichen und das Stadtzentrum zu einer kulturellen Mitte weiterzuentwickeln, im Buch in seinem Text ausführlich erläutert durch Wolfgang Lück. Die mit einer Mittelformatkamera aufgenommenen Fotos zeigen neben den Darmstädter Sehenswürdigkeiten wie der Kunsthalle oder dem Theater Moller Haus auch ganz andere Orte und Situationen , z. B. mit Graffiti überzogene Unterführungen oder das leerstehende Gebäude Waben sowie den verlassenen Innenhof eines Mehrparteienhauses. Die in ...von außen versammelten Fotografien laden dazu ein, Orte des täglichen Lebens, die sonst niemals menschenleer sind und meist nur in ihrer Funktionalität wahrgenommen werden, aus ihrem Kontext gelöst zu betrachten und neu wahrzunehmen. Jula-Kim Sieber, 1. Vorsitzende der Werkbundakademie Darmstadt, lädt mit ihrer Einleitung buchstäblich ein.

 

… von außen | fotografien | anna lehmann-brauns

reihe A4 | [band 27]

32 seiten | schutzumschlag | geheftet | 210 x 297 mm | zahlr. abb. | dt.

isbn 978-3-936826-12-8 | euro 14,00 | © gutleut verlag 2018

 

 

erschienenes | 2014-2016

penfields traum, der neue Band des Berliner Lyrikers Kai Pohl, umfasst Gedichte und Montagen der letzten drei Jahrzehnte. Dem Titel gemäß holt der Autor durch quasi literarisch-neurologische Reizverfahren die faulen Stellen, die Hohlheiten und Zurichtungen unserer Sprache an die Oberfläche des Bewusstseins. Bei dieser Methode kommen sowohl elektrisierende Wortspiele als auch Textmontagen Eisensteinschen Leinwandformats heraus – sicher nicht immer gewaltfrei in Produktion und Rezeption, aber das Ausgangsmaterial ist es ja auch nicht: »Auf ein Wort / hat sich die Mutter / festgefressen / an der besagten Schraube / im brachialen / Sprachvernutzungsapparat. / Die kommt da / niemals wieder locker runter«.

penfields traum | gedichte und montagen | kai pohl

reihe staben  | [band 09]

96 seiten | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-936826-38-8 | euro 20,00 | © gutleut verlag 2016/17

»andersmäulige Geschöpfchen«: Der Debütband ungewusstes fell der Münchner Lyrikerin Anja Bayer enthält Gedichte aus mehr als zwanzig Jahren. Vier der fünf Zyklen – grauverzicht, tulpenschorf, zuckerzungen, ungewusstes fell –  gehen in Teilen bis in die 1990er Jahre zurück. 2011/12 entstand an stelle der rippe, 2015 eine lose Folge poetisch-poetologischer Anmerkungen unter dem Titel maßholder-nicht-maßhalten-herzliebchen-sources-et-ressources-nachtext.

ungewusstes fell | gedichte | anja bayer

reihe staben | [band 06]

80 seiten | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-936826-67-8 | euro 19,00 | © gutleut verlag 2016

 

Mit dem Band vom wuchern legt der Leipziger Lyriker Tim Holland, geboren 1987 in Tübingen, sein Debüt vor, das man in seiner Form als durchaus ungewöhnlich und einziugartig bezeichnen kann. Das Buch besteht aus den beiden Teilen nachdernacht und theorie des waldes, wobei der erste wie eine Landkarte gestaltet, der zweite ein eingelegtes Heft ist. Bei nachdernacht handelt es sich um einen raumgreifenden lyrischen Text, der die »Poesie der Fläche« (Franz Mon) neu auslotet und das Verhältnis von Schrift und Fläche untersucht. Das Grundgerüst bildet dabei ein Zyklus an Pantumen, Texten also, die in einer alten, ursprünglich malaischen Strophenform gebunden sind. [...] Wo sonst das Gedicht frei auf der Buchseite steht, lagern sich bei der Textfläche nachdernacht prozessual weitere Sprach- und Satzpartikel am einzelnen Text ab, ergänzen und kommentieren.

vom wuchern | nachdernacht | theorie des waldes | tim holland

reihe staben | [band 07]

1 kartenblatt | heft mit 32 seiten | klappenbroschur + geheftet | 840 x 668 mm | 115 x 160 mm | dt.

isbn 978-3-936826-90-6 | euro 21,00 | © gutleut verlag 2016

»wald ist die neue weltordnung« lautet die letzte Zeile von theorie des waldes, ein experimentell angelegtes ›Textnetzwerk‹ des Lyrikers, das den Leser in Form verschiedener, miteinander verwobener Exkurse schließlich zu einer neuen ›Ordnung‹ führt. Ergänzt durch Zeichnungen des Autors ›wuchern‹ und ›verwurzeln‹ sich hier auf 32 Seiten verschiedene Textstränge, die in ihrer Kombination ein Konglomerat bilden, das sich vielfach verzweigt und immer wieder neue Bezüge herstellt.

Der Band theorie des waldes bildet den zweiten Teil des Debüts von Tim Holland und ist zusammen mit dem ersten Teil nachdernacht auch als Band 07 in der reihe staben erhältlich.

theorie des waldes | tim holland

reihe staben | [band 07.b]

32 seiten | geheftet | 115 x 160 mm | dt.

isbn 978-3-936826-91-3 | euro 11,00 | © gutleut verlag 2016

 

»wird was wolkenform hat«, beginnend mit dem Gedicht »wolken eins«, bildet den umfangreichsten Zyklus des Gedichtbandes wolkenformate des Greifswalder Autors und Übersetzers Dirk Uwe Hansen. Den Anfang hierfür markiert ein grünes Heft, in dem der Autor flüchtige Skizzen von unterschiedlichen Wolkenerscheinungen gesammelt hat. Auf dieser Grundlage entstanden in den Jahren 2010 bis 2015 gut 20 Gedichte, deren Entwicklung Dirk Uwe Hansen wie folgt beschreibt: »Ich habe versucht, in den Einzelerscheinungen eine Art Muster, einen Rhythmus, eine Syntax zu finden und die Skizzen zum Teil mit anderen Naturbeobachtungen verbunden, hauptsächlich aber immer weiter reduziert, bis sie ihre Form gefunden haben.«

wolkenformate | gedichte | dirk uwe hansen

reihe staben | [band 08]

64 seiten | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-936826-84-5 | euro 19,00 | © gutleut verlag 2016

Mit für clarisse erscheint ein halbes Jahr nach den »Gesammelten Gedichten« ein neuer Band von Christoph Meckel. Clarisse nennt der Dichter seine Kunstfigur, es sind Gedichte an ein fiktives Kind.

Ergänzt wird der Band durch 23 Abbildungen von Radierungen aus den Jahren 1970-2001 und hier großzügig im Altarfalz abgedruckt und durch einen Plakatumschlag mit einem Text von Christoph Meckel – zur Kunstfigur – ergänzt.

für clarisse | gedichte und radierungen | christoph meckel

reihe staben | [band 03]

140 seiten | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | zahlr. abb. | dt.

isbn 978-3-936826-74-6 | euro 24,00 | © gutleut verlag 2015

 

von orten. ein poem erscheint in 2. Auflage nun in der Reihe staben, vom Autor neu durchgesehen und mit veränderter Ausstattung.

von orten. ein poem | oleg jurjew

reihe staben | [band 04]

60 seiten | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-936826-76-0 | euro 19,00 | © gutleut verlag 2015

 

Der Band von zeiten. ein poem bildet den zweiten Teil der Poem-Trilogie des russischen Dichters Oleg Jurjew, die mit von orten. ein poem begann.

Der Frankfurter Autor entführt den Leser mit seinen ganz eigenen sprachlichen Streifzügen nicht nur durch bekannte Landschaften und Orte, sondern in nicht geahnte Gebiete und Gefilde.

Ausgestattet mit Plakatumschlag, der eine ausführliche Biografie sowie einen Interviewtext enthält.

von zeiten. ein poem | oleg jurjew

reihe staben | [band 05]

64 seiten | plakatumschlag | br. | 130 x 186 mm | dt.

isbn 978-3-936826-77-7 | euro 19,00 | © gutleut verlag 2015

 

 

 

 

Mit Jenseits des Restes legt der Münchner Künstler Olaf Probst bereits die vierte Ausgabe seiner Publikationsreihe mcloop magazines vor. Die mcloop magazines bilden im umfangreichen Werk des Künstlers einerseits dankbare Nebenschauplätze, die zur Verarbeitung von Nebenprodukten und Liegengebliebenem dienen, andererseits Experimentierfelder, auf denen neue Werkgruppen (»Verfahren«) getestet und eingeführt werden – und in diesem Rahmen auf einfache Art publiziert werden.

mcloop magazine no. 4 zeigt eindrucksvoll, dass sich auch beides miteinander verbinden lässt bzw. wie das eine aus dem anderen entstehen kann. Die jetzt vorliegende Ausgabe ist zweigeteilt: auf der einen Seite ›Katastrophe‹, auf der anderen Seite kalküls: das eine ein fotografisch dokumentierter Umstand, das andere ein daraus entwickeltes neues »Verfahren«.

mcloop magazine no. 4 | jenseits des restes | olaf probst

reihe A4 | [band 25]

32 seiten | schutzumschlag | geheftet | 210 x 297 mm | zahlr. abb | dt.

isbn 978-3-936826-30-2 | euro 16,00 | © gutleut verlag 2015

chapeau, christoph meckel! erscheint anlässlich des 80. Geburtstags von Christoph Meckel, herausgegeben von Martina Hanf.

Mit Beiträgen von: Hans Arnfrid Astel, Paulus Böhmer, Wilfried Bohne, Bernhild Boie, Irmgard Born, Volker Braun, Jürgen Brodwolf, Hans Christoph Buch, Ingo Cesaro, Friedrich Christian Delius, Elisabeth Endres, Elke Erb, Ekkehard Faude, Thomas Gädeke, Efrat Gal-Ed, Aldona Gustas, Franz Gutmann, Martina Hanf, Manfred Peter Hein, Wulf Kirsten, Jan Koneffke, Michael Krüger, Hanne Kulessa, Günter Kunert, Thomas Kunst, Christoph Launer, Jürgen Lehmann, Christian Lehnert, Wolfgang Matz, Norbert Miller, Bodo Morshäuser, Hub Nijssen, Isolde Ohlbaum, Richard Pietraß, Steffen Popp, Asher Reich, Jan Volker Röhnert, Tuvia Rübner, Hans Joachim Schädlich, Robert Schindel, Ralph Schock, Lutz Seiler, Michael Speier, Jürgen Theobaldy, Marion Titze, Natascha Ungeheuer und Jürgen Wellbrock.

chapeau, christoph meckel! | herausgegeben von martina hanf

reihe ausserhalb | [band 02]

64 seiten | klappenbroschur | fadenheftung | 130 x 186 mm | zahlr. abb. | dt.

isbn 978-3-936826-15-9 | 17,00 euro | © gutleut verlag 2015

 

Das Heft antibiologie versammelt Zeichnungen und Skizzen des Berliner Künstlers Reiner Maria Matysik. Der Band erscheint anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Brühler Kunstverein.

antibiologie | zeichnungen | reiner maria matysik

reihe ausserhalb | [band 01]

32 seiten | geheftet | 163 x 230 mm | zahlr. abb. | dt.

isbn 978-3-936826-37-1 | 11,00 euro | © gutleut verlag 2015

Im Rahmen des Programms 2015 hat der gutleut verlag im Dezember 2015 seine reihe sonderausgaben um drei weitere Ausgaben in Kassette und Mappe mit gesammelten Publikationen aus der reihe A4 erweitert. Alle Ausgaben sind nummeriert und handgestempelt.

 

Die Sonderausgabe A4 | 0.1.9.25 bündelt die bisher erschienenen vier mcloop magazines des Münchner Künstlers Olaf Probst, inklusive der gerade erst veröffentlichten Ausgabe Nr. 4 jenseits des restes. Ferner sind die ersten drei Ausgaben enthalten: unabhängiges mMagazin, NUN und china form – from china.

Die einzelnen Magazine, die etwa alle fünf Jahre erscheinen, widmen sich einerseits Nebenprodukten und Liegengebliebenem, andererseits neu angelegten Werkgruppen (»Verfahren«) sowie Dokumentiertem, die das bildnerische System des Künstlers Olaf Probst eindrucksvoll erweitern.

A4_0.1.9.25 |  mcloop magazines no. 1-4 | olaf probst

reihe sonderausgaben [02]

120 seiten | 4 bücher in kassette | schutzumschlag | plakatinsert | geheftet | 210 x 297 mm | zahlr. abb. | dt./engl./fr./chin.

isbn 978-3-936826-31-9 | euro 54,00 | © gutleut verlag 2015

 

A4 | 6.7.11.21 fasst die Kooperationen zwischen der Evangelischen Akademie Frankfurt und dem gutleut verlag zusammen, hierbei hauptsächlich die Ausstellungsprojekte, die im römer 9 stattgefunden haben, verbunden mit Vortragsreihen, Workshops, Diskussionsforen etc.

Dokumentiert sind die Ausstellungen und Projekte eastern expressway | kunst im zeichen der krise, now future, wohnlabor | auf der suche nach der zukunft des wohnens und twen_city_1.2.3. Sie zeigen das breite Spektrum der Beziehungen von Kunst, Architektur und gesellschaftlichen Fragestellungen auf, die der Kurator Christian Kaufmann thematisch in seiner Arbeit verfolgt.

A4_6.7.11.21 | römer 9 | eastern expressway | now future | wohnlabor | twen_city_1.2.3

reihe sonderausgaben [03]

188 seiten | 4 bücher in kassette | schutzumschlag | geheftet | 210 x 297 mm | zahlr. abb. | dt./engl.

isbn 978-3-936826-32-6 | euro 49,00 | © gutleut verlag 2015

 

A4 | 8.9.15.22.23 knüpft an die erste Sonderausgabe der reihe A4 an und vereint wiederum fünf unterschiedliche künstlerische Positionen, die sich hier mit Zeichnung, Malerei, Film und Montage auseinandersetzen und allesamt eigenständige Werkgruppen der einzelnen Künstler dokumentieren.

Die Künstler dieser Ausgabe sind Bea Emsbach, Eva Köstner, Olaf Probst, Michael Wagener und Herbert Warmuth.

A4_8.9.15.22.23 | bea emsbach | eva köstner | olaf probst | michael wagener | herbert warmuth

reihe sonderausgaben [04]

240 seiten | 5 bücher in mappe | schutzumschlag | plakatinserte | geheftet | 210 x 297 mm | zahlr. abb. | dt./engl./fr./chin.

isbn 978-3-936826-35-7 | euro 64,00 | © gutleut verlag 2015

das buch dauerlandschaft – album in seiner ersten fassung enthält die beiden bildbände dauerlandschaft | the remixes – volume one und dauerlandschaft | the graphic remixes – volume one, außerdem den textband dauerlandschaft | the lyrics – volume one. es ist teil des projekts neuer atlas und ergänzt die publikation taschenatlas | taschenkosmos, die buchförmige skizze von neuer atlas, die 2002 im gutleut verlag erschienen ist.

ziel des projekts ist es, der ursprünglich vom deutschen kartografen gerhard mercator entworfenen atlas-konzeption ein neues gesicht zu geben. in diesem rahmen sind künstler und autoren sowie wissenschaftler und theoretiker aufgerufen, sich an neuer atlas zu beteiligen.

im textband dauerlandschaft | the lyrics – volume one finden sich texte und gedichte von michael wagener, arnfrid astel, marcus roloff und kristin schulz zu dauerlandschaft sowie eine dokumentation der gleichnamigen bildnerischen werkgruppe.

 

dauerlandschaft – album | ed. michael wagener | dauerlandschaft | the remixes – volume one | the lyrics – volume one | the graphic remixes – volume one

mit texten von arnfrid astel, marcus roloff, kristin schulz und michael wagener

bild- und textbände des 2. teils von neuer atlas | reihe A4 [band 12]

120 seiten | inserte | 3 bände in mappe | 310 x 224 mm | zahlr. abb.

isbn 978-3-936826-88-3 | euro 35,00 | © gutleut verlag 2014

 

dauerlandschaft | the lyrics – volume one | michael wagener, arnfrid astel, marcus roloff und kristin schulz

textband 1 von dauerlandschaft | album | reihe A4 [band 10]

64 seiten | schutzumschlag | inserte | geheftet | 297 x 210 mm  | zahlr. abb.

isbn 978-3-936826-82-1 | euro 19,00 | © gutleut verlag 2014

 

dauerlandschaft | the remixes – volume one | michael wagener

bildband 1 von dauerlandschaft | album | reihe A4 [band 8]

56 seiten | schutzumschlag | altarfalz | geheftet | 297 x 210 mm | zahlr. abb.

isbn 978-3-936826-81-4 | euro 22,00 | © gutleut verlag 2010

 

dauerlandschaft | the graphic remixes – volume one | michael wagener

bildband 2 von dauerlandschaft | album | reihe A4 [band 24]

16 seiten | geheftet | 290 x 200 mm | zahlr. abb.

isbn 978-3-936826-48-7 | euro 11,00 | © gutleut verlag 2014

 

Die gesammelten fehlmärchen von Kristin Schulz führen die Leser der Gedichte an die Enden nach dem Ende – wenn der Tod sich verspätet, das Märchen vergißt und die Zeit bleibt, sich umzusehen und den Blick zurück zu wagen, koste es auch Eurydike oder das Leben. Das Personal kennt sich aus in den Geschichten, Liedern und Überlieferungen der Alten und nimmt eigene Wege, ohne zu wissen, wohin es sie führt. Jeder Vers ein Stein, doch der Reim stolpert nur über zu breit getretene Füße. Wenn die Fügungen ausgehen, helfen unverhoffte Wendungen: Hakenschlagen – aus dem Dickicht der Sprache auf die Lichtung der Worte: Hier sammeln die Gedichte die Schatten und die Autorin versammelt sie im Gedicht.

gesammelte fehlmärchen | gedichte | kristin schulz

ausstattung: mit fotografien von sabina simons und einem gespräch zwischen annett gröschner und kristin schulz

reihe staben [band 01]

80 seiten | plakatumschlag | br. | 186 x 130 mm | dt.

isbn 978-3-936826-72-2 | euro 19,00 | © gutleut verlag 2014

 

Jayne-Ann Igel betreibt in ihren Prosaminiaturen und Gedichten vor dem licht  und umtriebe Spurenlese als Sprachfindung. Mit scheinbar skizzenhaft kargen Strichen gelingt es der Autorin, den Leser in ein Universum der Betrachtungen zu vertiefen, dessen höchstes Glück es bedeutet, der Flüchtigkeit des Erfaßten gewahr zu werden: Momentaufnahmen und Gedanken-Stills, im Begriff zu verschwinden, hielten sie die Zeilen nicht davon ab.

Band 02 in der Reihe staben ist ein Wendebuch und besteht aus den beiden Teilen vor dem licht und umtriebe , das bereits 2013 als Band 15 in der Reihe black paperhouse im gutleut verlag erschien  und hier in redigierter Fassung vorliegt.

vor dem licht | umtriebe | jayne-ann igel

ausstattung: mit fotografien von jayne-ann igel und michael wagener sowie einem begleittext von kristin schulz und einem interview

reihe staben [band 02]

120 seiten | plakatumschlag | br. | insert | 186 x 130 mm | zahlr. abb. | dt.

isbn 978-3-936826-73-9 | euro 21,00 | © gutleut verlag 2014

Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über die Werkgruppe der Gespräche des Bildhauers Burkard Blümlein, die er in den letzten Jahren in Form von Installationen in zahlreichen Museen realisieren konnte.

Diese Arbeiten werden im Text »Conversation sur Burkard Blümlein (Gespräch über Burkard Blümlein)« des französischen Kunsthistorikers Thomas Golsenne einer ausführlichen Betrachtung und Einordnung unterzogen.

gespräche im museum und anderswo | burkard blümlein

reihe gutleut [band 10]

288 seiten | schutzumschlag | br. | 162 x 114 mm | zahlr. abb. | dt./fr.

isbn 978-3-936826-17-3 | 24,00 euro | © gutleut verlag 2014

 

Grenzen, Grenzüberschreitungen und Migration – diesem Themen-bereich nähert sich die Publikation in über 40 Beiträgen verschiedenster Formen und Perspektiven. Versammelt sind literarische und politische, kultur- und politikwissenschaftliche Texte, Interviews, Reportagen und Berichte über künstlerische und wissenschaftliche Projekte. Gleichberechtigt daneben stehen dokumentarische und freie künstlerische Arbeiten: Collagen, Fotografien, Filme, Performances, Installationen und Videospiele, die in der begleitenden Ausstellungsreihe präsentiert und im Buch dokumentiert werden. Auf diese Weise liegt eine weit angelegte Auseinandersetzung vor, die sich durch die Verbindung der Felder Kunst, Wissenschaft und Politik von anderen, inhaltlich ähnlich ausgerichteten Projekten abhebt.

Mit Beiträgen von u.a. Raul Gschrey, Christine Taxer, Melanie Gärtner, Özlem Günyol und Mustafa Kunt, Marie-Hélène Gutberlet, Tom Holert und Mark Terkessidis, John Hutnyk, Dietmar Kammerer, Bréhima Kassibo, Thomas Kilpper, Judith Kopp, Karl Kopp, Lisl Ponger, Marcus Roloff, Jula-Kim Sieber, Katrin Ströbel, Michael Wagener, Marc Wrasse.

grenzlinien. von grenzen, grenzüberschreitungen und migration | ed. raul gschrey + christine taxer

reihe mono | stereo [band 05]

192 seiten | schutzumschlag | br. | 240 x 170 mm | zahlr. abb. | dt.

isbn 978-3-936826-58-6 | 30,00 euro |© gutleut verlag 2013

 

Ausgehend vom Werk Reiner Maria Matysiks untersucht arbeitstitel: utopie die Auseinandersetzung der bildenden Kunst mit naturwissenschaftlichen Arbeiten und Bildern und ergänzt damit den 2007 erschienenen Band wesen, der die Werkgruppe der »Prototyp-modelle postevolutionärer Lebensformen« aufwendig dokumentiert, um verschiedenartige theoretische Perspektiven sowie eine ausführliche Dokumentation der Ausstellungsprojekte des Künstlers. Mit Texten von Markus Lepper, Alexandra Müller, Ingeborg Reichle, Christine Taxer und Marc Wrasse, herausgegeben von Michael Wagener.

arbeitstitel: utopie | textband | reiner maria matysik

reihe mono | stereo [band 04 - teil 2]

272 seiten | br. | 240 x 170 mm | zahlr. abb | dt./engl.

isbn 978-3-936826-57-9 | euro 23,00 |© gutleut verlag 2013

gutleut verlag | programm | stand 2021

 

 

 

reihe gutleut

 

taschenatlas | ed. Michael Wagener | Bd. 1 | 2002

isbn 978-3-936826-01-2 | 24,00 Euro

Michael Wagener | topografien 1 | Bd. 2 | 2002

isbn 978-3-936826-02-9 | 15,00 Euro

Michael Wagener | topografien 2 | Bd. 3 | 2002

isbn 978-3-936826-03-6 | 15,00 Euro

Michael Wagener | mobile fashion | Bd. 4 | 2002

isbn 978-3-936826-04-3 | 15,00 Euro

Michael Wagener | welten 1.2.3 | Bd. 5 | 2002

isbn 978-3-936826-05-0 | 15,00 Euro

taschenkosmos | ed. Michael Wagener | Bd. 6 | 2002

isbn 978-3-936826-06-7 | 64,00 Euro

Hans Schulze | fragmente zum wasser | Bd. 7 | 2005

isbn 978-3-936826-07-4 | 24,00 Euro

Burkard Blümlein | gespräche im museum und anderswo | Bd. 8 | 2014

isbn 978-3-936826-17-3 | 24,00 Euro

 

 

reihe staben

 

Kristin Schulz | gesammelte fehlmärchen | Bd. 01 | 2014

isbn 978-3-936826-72-2 | 19,00 Euro

Jayne-Ann Igel | vor dem licht | umtriebe | Bd. 02 | 2014

isbn 978-3-936826-73-9 | 21,00 Euro

Christoph Meckel | für clarisse | Bd. 03 | 2015

isbn 978-3-936826-74-6 | 24,00 Euro

Oleg Jurjew | von orten. ein poem | Bd. 04 | 2015

isbn 978-3-936826-76-0 | 19,00 Euro

Oleg Jurjew | von zeiten. ein poem | Bd. 05 | 2015

isbn 978-3-936826-77-7 | 19,00 Euro

Anja Bayer | ungewusstes fell | Bd. 06 | 2016

isbn 978-3-936826-67-8 | 19,00 Euro

Tim Holland | vom wuchern | Bd. 07 | 2016

isbn 978-3-936826-90-6 | 21,00 Euro

Tim Holland | theorie des waldes | Bd. 07.b | 2016

isbn 978-3-936826-91-3 | 11,00 Euro

Dirk Uwe Hansen | wolkenformate | Bd. 08 | 2016

isbn 978-3-936826-84-5 | 19,00 Euro

Kai Pohl | penfields traum | Bd. 09 | 2016

isbn 978-3-936826-38-8 |  20,00 Euro

Frank Milautzcki | schwarz drosseln | Bd. 10 | 2017

isbn 978-3-936826-59-3 |  21,00 Euro

Keith Waldrop | gravitationen 1 | Bd. 11 | 2017

isbn 978-3-936826-18-0 | 23,00 Euro

Keith Waldrop | gravitationen 2 | Bd. 12 | 2018

isbn 978-3-936826-19-7 | 23,00 Euro

Oleg Jurjew | von arten und weisen. ein poem | Bd. 13 | 2018

isbn 978-3-936826-89-0 | 20,00 Euro

Sandra Burkhardt | wer A sagt | Bd. 14 | 2018

Dirk Uwe Hansen | aussichtsplattform | Michael  Wagener | welten.9 | darsolarpolar | Bd. 15 | 2019/2020

isbn 978-3-948107-13-0 | 26,00 Euro

Terje Dragseth | belle blu | handbuch für den weltraum | Bd. 16 | 2019

isbn 978-3-948107-11-6 | 24,00 Euro

Caroline Danneil | hinter hand | vier auszeiten | Bd. 17 | 2019

isbn 978-3-948107-12-3 | 24,00 Euro

 

 

 

reihe licht

 

Dirk Uwe Hansen | sonne geschlossener wimpern mond | Bd. 01 | 2018

isbn 978-3-936826-99-9 | 19,00 Euro

Jayne-Ann Igel | die stadt hielt ihre flüsse im verborgenen | Bd. 02 | 2018

isbn 978-3-936826-20-3 | 20,00 Euro

Bernd Leukert | erben des verschiedenen | Bd. 03 | 2018

isbn 978-3-936826-96-8 | 20,00 Euro

Nora Zapf | homogloben | Bd. 04 | 2018

isbn 978-3-936826-36-4 | 20,00 Euro

Julia Grinberg | kill your darlinge | Bd. 05 | 2019

isbn 978-3-936826-85-2 | euro 20,00 Euro

Nikolai Vogel | Fragmente zu einem langgedicht | Bd. 06 | 2019

isbn 978-3-936826-86-9 | 21,00 Euro

 

 

reihe  black paperhouse [2006-2013]

 

Sascha Anderson | totenhaus. novelle | Prosa. | Bd. 1 | 2006

isbn 978-3-936826-60-9 | 21,00 Euro

Sascha Anderson | crime sites. nach heraklit | Gedichte. | Bd. 2 | 2006

isbn 978-3-936826-61-6 | 19,00 Euro

Sascha Anderson | totenhaus. novelle & crime sites. nach heraklit | Schuberausgabe | Bd. 1+2 | 2006

isbn 978-3-936826-62-3 | 33,00 Euro

Marcus Roloff | gedächtnisformate | Gedichte. | Bd. 3 | 2006

isbn 978-3-936826-63-0 | 19,00 Euro

István Kemény | nützliche ruinen | Gedichte | Bd. 4 | 2007

isbn 978-3-936826-64-7 | 19,00 Euro

Alexander Krohn | for ever | Gedichte. | Bd. 5 | 2007

isbn 978-3-936826-65-4 | 19,00 Euro

Orsolya Kalász | alles, was wird, will seinen strauch | Ami volt, még bokor akar lenni | Gedichte. | Bd. 5 | 2007

isbn 978-3-936826-66-1 | 19,00 Euro

Ralph Gabriel | HNO3 ... mik stones 12-eurocent-romane | Bd. 7 | 2008

isbn 978-3-936826-44-9 | 19,00 Euro

Sascha Anderson | DA IST ... 33 gedichte über kunst oder leben | Bd. 8 | 2008

isbn 978-3-936826-45-6 | 19,00 Euro

René Hamann | berge und täler, davor männer und frauen | Gedichte. | Bd. 9 | 2009

isbn 978-3-936826-46-3 | 19,00 Euro

Terje Dragseth | Weisskräje sein Lied | Kvitekråkas Song | Wittkreihs Leed | Bd. 10 | 2009

isbn 978-3-936826-47-0 | 21,00 Euro

Marcus Roloff | im toten winkel des goldenen schnitts | Gedichte. | Bd. 11 | 2010

isbn 978-3-936826-49-4 | 19,00 Euro

Arnfrid Astel | Das Spektrum gibt dem Augenblick die Sporen | Gedichte. | Bd. 12 | 2010

isbn 978-3-936826-68-5 | 19,00 Euro

Oleg Jurjew | Von Orten | Ein Poem. | Bd. 13 | 2010

isbn 978-3-936826-69-2 | 19,00 Euro | [vergriffen]

Siri Hustvedt | ich lese dir vor | Bd. 14 | 2012

isbn 978-3-936826-70-8 | 19,00 Euro | [vergriffen]

Jayne-Ann Igel | Umtriebe | Bd. 15 | 2013

isbn 978-3-936826-71-5 | 19,00 Euro | [vergriffen]

 

 

reihe mono | stereo

 

finger | Aneignung der Welt in kleinen Schritten – ein Handbuch | Bd. 1 | 2005

isbn 978-3-936826-50-0 | 35,00 Euro

Olaf Probst | Soll und Haben. Ein indexikalischer Zwischenbericht | Bd. 2 | 2008

isbn 978-3-936826-51-7 | 45,00 Euro

Olaf Probst | Soll | Textband | Bd. 2 - Teil 1 | 2008

isbn 978-3-936826-52-4 | 23,00 Euro

Olaf Probst | Haben | Bildband | Bd. 2 - Teil 2 | 2007

isbn 978-3-936826-53-1 | 29,00 Euro

insert. Zehn Kooperationen zwischen Kunst und Wissenschaft | ed. Amalia Barboza | Bd. 3 | 2007

isbn 978-3-936826-54-8 | 24,00 Euro

Reiner Maria Matysik | wesen | arbeitstitel: utopie | Bd. 4 | 2014

isbn 978-3-936826-55-5 | 45,00 Euro

Reiner Maria Matysik | wesen | Bildband | Bd. 4 - Teil 1 | 2007

isbn 978-3-936826-56-2 | 29,00 Euro

Reiner Maria Matysik | arbeitstitel: utopie | Textband | Bd. 4 - Teil 2 | 2013

isbn 978-3-936826-57-9 | 23,00 Euro

grenzlinien. von grenzen, grenzüberschreitungen und migration | ed. Raul Gschrey + Christine Taxer | Bd. 5 | 2013

isbn 978-3-936826-58-6 | 30,00 Euro

 

 

reihe A4

 

Olaf Probst | McLoop Magazin 1 | Bd. 0 | 2003 isbn 978-3-936826-22-7 | 13,00 Euro | [vergriffen]

Olaf Probst | McLoop Magazin 2 | Bd. 1 | 2003 isbn 978-3-936826-23-4 | 15,00 Euro

DAG | if you know | Bd. 2 | 2005

isbn 978-3-936826-24-1 | 13,00 Euro

Stefan Beck | Postautonomie | Post Autonomy | Bd. 3 | 2006

isbn 978-3-936826-25-8 | 14,00 Euro

Dirk Krecker | echo oldschool. typewriter drawings volume 1 | Bd. 4 | 2006

isbn 978-3-936826-26-5 | 15,00 Euro

Jirka Pfahl | ausderkunst | Bd. 5 | 2006

isbn 978-3-936826-27-2 | 14,00 Euro

Eastern Expressway. Kunst im Zeichen der Krise | Ausstellung | Bd. 6 | 2006

isbn 978-3-936826-29-6 | 13,00 Euro

Now Future | Ausstellung | Bd. 7 | 2009

isbn 978-3-936826-80-7 | 17,00 Euro

Michael Wagener | dauerlandschaft – the remixes volume one | Bd. 8 | 2010

isbn 978-3-936826-81-4 | 22,00 Euro

Olaf Probst | McLoop Magazin 3 | China Form – From China | Bd. 9 | 2009

isbn 978-3-936826-83-8 | 16,00 Euro

Michael Wagener | dauerlandschaft – the lyrics volume one | Bd. 10 | 2014

isbn 978-3-936826-82-1 | 19,00 Euro

WohnLABOR. Auf der Suche nach der Zukunft des Wohnens | Ausstellung | Bd. 11 | 2010

isbn 978-3-936826-92-0 | 16,00 Euro

Michael Wagener | dauerlandschaft – album | Bd. 12 | 2014

isbn 978-3-936826-88-3 | 35,00 Euro

Michael Wagener | dauerlandschaft – album extended version [Sonderausgabe] | Bd. 13 | 2015

isbn 978-3-936826-89-0 | Abo-Preis

Eva Köstner | re-marks 1 – manifeste | megaphonie | Bd. 14 | 2015

isbn 978-3-936826-86-9 | 15,00 Euro

Eva Köstner | re-marks 2 – tagebücher | Bd. 15 | 2010

isbn 978-3-936826-87-6 | 19,00 Euro

Eva Köstner | re-marks 2 + 3 | tagebücher + was ist + dvd tagebuchfilme | Film | Bd. 16 | 2015

isbn 978-3-936826-97-5 | 44,00 Euro

Eva Köstner | re-marks 3 – was ist | Bd. 17 | 2010

isbn 978-3-936826-94-4 | 15,00 Euro

Eva Köstner | re-marks 4 – kongresse | Bd. 18 | 2015

isbn 978-3-936826-96-8 | 24,00 Euro

Eva Köstner | re-marks 1 + 4 | konferenzen + kongresse | Zeichnung | Bd. 19 | 2015

isbn 978-3-936826-85-2 | 34,00 Euro

Holzwege > Chemins qui ne mènent nulle part | Ausstellung | Bd. 20 | 2010

isbn 978-3-936826-93-7 | 14,00 Euro

twen_city_1.2.3 | Ausstellung | Bd. 21 | 2010

isbn 978-3-936826-98-2 | 15,00 Euro

Bea Emsbach | ereignisse im schatten | Bd. 22 | 2012

isbn 978-3-936826-78-4 | 19,00 Euro

Herbert Warmuth | weiss... und ein bisschen himmelblau | Bd. 23 | 2012

isbn 978-3-936826-79-1 | 19,00 Euro

Michael Wagener | dauerlandschaft – the graphic remixes volume one | Bd. 24 | 2015

isbn 978-3-936826-48-7 | 11,00 Euro

Olaf Probst | McLoop Magazin 4 | Bd. 25 | 2015

isbn 978-3-936826-30-2 | 16,00 Euro

Christoph Meckel | bildpost | 100 briefe und postkarten aus sechs jahrzehnten | ed. Martina Hanf | 2018

isbn 978-3-936826-16-6 | 34,00 Euro

Anna Lehmann-Brauns | ...von außen | Bd. 27 | 2018

isbn 978-3-936826-12-8 | 14,00 Euro

 

 

 

reihe anderswo

 

Kate Davis | (crossing – closing) | Bd. 1 | 2002

isbn 978-3-936826-10-4 | 16,00 Euro

Reiner Matysik | thailändisches erbgut | Bd. 2 | 2003

isbn 978-3-936826-11-1 | 21,00 Euro

Dirk Krecker | error_shift_landscape. produit en france | Bd. 3 | 2005

isbn 978-3-936826-13-5 | 19,00 Euro

 

 

reihe text

 

Christine Taxer | seele ordnen. Zur Darstellung und Erzeugung von Emotionen bei Rogier van der Weyden | Bd. 1 | 2011

isbn 978-3-936826-75-3 | 29,00 Euro

 

 

 

reihe außerhalb

 

chapeau, christoph meckel! | herausgegeben von Martina Hanf | Bd. 02 | 2015

isbn 978-3-936826-15-9 | 17,00 Euro

Reiner Maria Matysik | antibiologie | Bd. 01 | 2015

isbn 978-3-936826-37-1 | 11,00 Euro

Reiner Matysik | sexuelles vegetieren | 2008 | Bd. 0

isbn 978-3-936826-39-5 | 15,00 Euro

Reiner Matysik | Anemo fordert furchtlosen Einsatz... | 2006 | Bd. -1

isbn 978-3-936826-40-1 | 5,00 Euro

Orsolya Kalász + Jutta Obenhuber | Ich habe keine andere Wahl als einen Garten zu finden | 1 + 2 | Bd. -2

isbn 978-3-936826-43-9 | 23,00 Euro | 2006 | [vergriffen]

Orsolya Kalász + Jutta Obenhuber | Ich habe keine andere Wahl als einen Garten zu finden | 1 | Bd. -2.1

isbn 978-3-936826-41-2 | 23,00 Euro | 2006 | [vergriffen]

Orsolya Kalász + Jutta Obenhuber | Ich habe keine andere Wahl als einen Garten zu finden | 2 | Bd. -2.2

isbn 978-3-936826-42-0 | 23,00 Euro | 2006 | [vergriffen]

Claudia Schmacke | WATER WORKS | Bd. -3

isbn 978-3-936826-33-3 | 34,00 Euro | 2005

Florian Lumeau + Michael Wagener | 2.01-2.10 Frankfurt /Andere Orte | Bd. -4

isbn 978-3-936826-34-0 | 49,00 Euro | 2001

ed. Florian Lumeau +. Michael Wagener | gutleut 15 – der Katalog | Bd. -5

isbn 978-3-936826-09-8 | 15,00 Euro | 2000

Mirjam Fischer, Jan Gelhaar, Florian Lumeau + Michael Wagener | auf lager | Bd. -6

isbn 978-3-936826-08-1 | 15,00 Euro | 1994

 

 

reihe sonderausgaben

 

anderswo 1.2.3 | 2005

isbn 978-3-936826-14-2 | 44,00 Euro

A4 1.2.3.4.5 | 2006

isbn 978-3-936826-28-9 | 49,00 Euro

A4 0.1.9.25 | Olaf Probst | 2015

isbn 978-3-936826-31-9 | 54,00 Euro

A4 6.7.11.21 | Ausstellungen Römer 9 | 2015

isbn 978-3-936826-32-6 | 49,00 Euro

A4 10.18.22.23.25 | Emsbach, Köstner, Probst, Warmuth, Wagener | 2015

isbn 978-3-936826-35-7 | 64,00 Euro

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